veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners


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Es läuft wieder! Und ich auch.

Überraschungs-Mops-Training am 27.9.2013 um 18.40 Uhr

Dauer: 50 min. bei bewölktem Himmel
Art: Laufen mit kurzen Geh-Phasen
Pinkelpausen: 133 (für den Mops, nicht für mich)
Schmerzen: keine!
Glücksgefühle: ungefähr 10.000 davon

Die Überraschung daran war, dass ich laufen konnte. Denn eigentlich war eine Walking-Einheit geplant. Aber ich lief plötzlich einfach so los, ohne nachzudenken (es ging einen Hügel runter, da hat es sich angeboten – bremsen wäre anstrengender gewesen). Mops Oscar war auch ziemlich erstaunt, trabte aber munter mit.

Und heute wurde es sogar noch besser!
Ich habe meine PBZ geknackt.

Training am 28.9.2013

Dauer: 60 min. im Herbstnebel
Art: Laufen mit Fahrtspiel und Minimal-Walking-Phasen
Pinkelpausen: keine (kein Mops, keine Pause)
Schmerzen: Express-Seitenstechen (kurz vorbeigeschaut und gleich wieder verschwunden)
Halleluja-und-ich-liebe-euch-alle-Rufe: 2
Flugphasen & Terminator-Style-Running: 3
Ergebnis:  Meine Persönliche BestZeit:  5 Kilometer in 44 min. 25 sec. – und in 60 Minuten 6,91 km (die letzte Zeit lag bei 1 Stunde 10 min. für 7 Kilometer).

Ich bin glücklich und sollte nicht der andere Fuß noch beschließen, sich etwas anzutun, werde ich am Sonntag laufen. Ob ich joggen werde, mache ich abhängig von der Tagesform und von meinem Fuß. Wenn ich in der Zwischenzeit eins gelernt habe, dann dass ich auf meinen Körper hören kann – und es auch tun sollte. Noch 8 Tage bis zum Viertelmarathon …

Es läuft!

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Höhenflug beim Fahrtenspiel

Also heute, ihr Lieben, heute war das nix mit Joggen. Das war FLIEGEN!

Der Plan war: 100 min. Laufen in niedrigem Pulsbereich, mit zwischendrin kurzen Beschleunigungen, die ca. 30 Sekunden dauerten. Geschafft hab ich das in den 100 min. (die echt mörderisch lang waren) ganze 4 Mal. Aber die hatten es in sich. Wenn ihr das bis jetzt noch nicht gemacht habt, dann probiert das mal. Es ist Spaß pur!

Ich habe dabei gejuchzt wie ein kleines Kind auf dem Karussell – denn ich bin echt geflogen (um bei der Wahrheit zu bleiben, es war immer noch Turtlerunner-Tempo, aber jeder, wie er kann). Der Puls ging hoch, die Beine bewegten sich von selbst. Wenn mir da einer ein Stück Schokolade vor die Nase gehalten hätte – ich hätte glatt abgelehnt! Und das will doch mal was heißen!

Nachtrag: Auf dem Foto unten seht ihr meine Pulswerte und mehr. Bitte lasst euch nicht irritieren: mein Puls war niemals auf 210. runtastic und der Brustgurt hatten in der ersten halben Stunde technische Probleme und sprangen zwischen 180 – 210 hin und her. Deswegen sind die Werte nicht korrekt, die angegeben sind auf dem Bild. 

Bei der Gelegenheit hab ich übrigens festgestellt, dass der Einsatz der Arme zu unglaublichen Temposchüben führt. Macht mal einen auf Terminator (der T-1000 der im 2. Teil so rasant dem Auto nachrennt), wenn ihr das nächste Mal lauft. Vielleicht besser, wenn keiner zusieht 😉


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Denkst du noch oder läufst du schon?

Herrje! Was für eine stressige Woche. Viele Sorgen, wenig Schlaf. Vor 3 Tagen wurde mein Mops nachts von einer Wespe gestochen, die sich auf der Terrasse versteckt hat. Theoretisch nicht so wild – nur ist der Mops leider allergisch. So verbrachten wir die nächsten 5 Stunden beim Tierarzt und in der Tierklinik, wo die Kleine dann die nächsten 3 Tage um ihr Leben kämpfte.

In den Tagen daheim, als wir warteten und hofften, bin ich viel laufen gegangen, um mich abzulenken und den Kopf frei zu bekommen. Meist walken. Aber heute eben auch joggen. Auf meinem Trainingsplan standen 50 Minuten Lauftraining im Pulsbereich bis 161 Schläge. Ich lief auf meiner Hausstrecke, die nicht ganz eben ist – sondern durchaus ein paar fiese Hügel aufweist und außerdem eine permanente Steigung, die minimal aber ziemlich anstrengend ist.  1 Stunde vor dem Lauf bekam ich zum Glück den Anruf der Tierklinik, dass wir Cleo heute abend abholen können. Sie hat das Ärgste überstanden. So ging ich relativ frei im Kopf zum Laufen. Dachte ich.

Die ersten 10 Minuten waren so das Übliche: Puls steigt, steigt, steigt. Pendelt sich dann irgendwo zwischen 140 – 145 ein. Dann kommt der erste Hügel – wir schießen mal locker über die 150 hinaus, bewegen uns Richtung 160. Tempo liegt bei ca. 6,5 km/h. Ich verlangsame so sehr, dass ich das Gefühl habe, auf der Stelle zu treten. Puls geht leicht runter.

So nach einer halben Stunde bin ich warmgelaufen und es beginnt Spaß zu machen. Naja, eigentlich nicht wirklich. Aber es läuft halbwegs. Mir tut nichts weh, ich bewege mich einigermaßen fließend und die Sonne knallt mir auf den Kopf. Die Wanderer und Fahrradfahrer, die mir begegnen schauen mich komisch an, manch einer grinst und ich versuche, an nichts zu denken.

Aber das klappt nicht. Ich denke so Sachen wie
„Grins noch mal so unverschämt, und ich kicke dich von deinem Fahrrad!“
„Was – erst 3,5 Kilometer? In 4 Wochen bist du beim Bodensee-Marathon – da ist das nicht mal 1/3 der Laufstrecke … das geht niemals!“
„Mein Kopf ist so heiß, vielleicht sollte ich doch besser gehen statt laufen, das kann ja nicht gesund sein“
„Wie war das nochmal – 4 Schritte einatmen, 4 Schritte ausatmen, 4 Schritte … Mist, ich schaff aber nur 2 Schritte einatmen! Ich kann nicht mehr atmen. Ich krieg keine Luft mehr. Ich sollte aufhören.“
„Wie jetzt? Pace 9:24 min? Wozu jogge ich eigentlich – mehr Luft kriege ich mit Walken und der Pace ist auch nicht schlechter.“

Nach 15 Minuten gehe ich mir selber so dermaßen auf die Nerven, dass ich mir wünsche, ich hätte meine Kopfhörer mitgenommen für die Musik, auf die ich eigentlich gar keine Lust habe.

Aber wer weiß? Vielleicht muss man das Denken während des Laufens auch trainieren. Bzw. das Nicht-Denken. Oder es kommt irgendwann von selbst. In einem der Bücher, die ich grad lese, stand ein Satz, den ich mittlerweile gut nachvollziehen kann: wenn du einen Ultra-Marathon läufst, bist du sehr lange Zeit mit dir allein unterwegs. Wenn du also einen Ohrwurm hast, dann bete drum, dass es ein verdammt guter ist! 

Gut, ich laufe keinen Ultra (noch nicht … hahaha) aber es fühlt sich trotzdem wie eine Ewigkeit an. Ach, ich üb das einfach weiter. Vielleicht werde ich noch ein OM-Läufer. Bei dem nichts im Kopf ist als Ruhe und Frieden. Und wenn dann nochmal jemand was sagen sollte von wegen ich wäre zu langsam, dann werde ich ruhig und friedlich erklären, dass sich das meditatives Laufen nennt und er besser daran täte, sich aus dem Staub zu machen, bevor meine Meditation zu Ende ist.


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Trainingsplan und Trauma

Ab heute trainiere ich nach einem Trainingsplan, den ich einem Kollegen verdanke, der ebenfalls beim „Team vegan.at“ läuft (allerdings schon viel länger und wesentlich erfolgreicher als ich – grad am Sonntag hat er einen Halbmarathon in 1 Stunde 24 absolviert – krass, oder?). Dort bin ich ganz neu dabei und hoffe, auch bald ein paar erfolgreiche Läufe beisteuern zu können.

Für diese und nächste Woche sieht mein Plan folgendermaßen aus:

Montag: 60 min. Walking
Dienstag: 45 min. Walking
Mittwoch: 90 min. Walking
Freitag: 50 min. Laufen A2
Samstag: 60 min. Laufen A1
Sonntag: Fitness-Studio Krafttraining

A1 und A2 sind Bereiche meiner Herzfrequenz. A1 ist in meinem Fall ungefähr bis 147 Schläge und somit noch im unteren, aeroben Bereich. A2 darf dann bis 161 Schläge gehen – darüber wird’s anaerob und das will ich vorerst vermeiden. Denn meine Muskulatur und der Stoffwechsel sollen lernen möglichst lange im unteren Pulsbereich auszukommen und die Energie aus den Fettdepots zu ziehen und eben nicht aus den schneller verfügbaren Kohlenhydraten. Zumindest hat man mir das so bei der Leistungsdiagnostik erklärt.

Wer hier schon länger mitliest, kann sich vielleicht noch an meinen Horrortag im letzten Juni erinnern: der 5-km-Frauenlauf. Einer der schrecklichsten Tage in meiner Laufgeschichte (kurze Auffrischung: es kamen so nette Kommentare von den Zuschauern wie „Nicht einschlafen beim Laufen!“, weil ich halt so langsam war, aber ich habe mein Bestes gegeben). Gestern abend, als ich in Scott Jureks Buch Eat & Run von seinen Gefühlen beim Laufen las und wie es so ist in einem Wettkampf zu laufen, wurde mir plötzlich bewusst, dass ich im Oktober die 12 Kilometer zum ersten Mal ganz alleine laufen werde. Also natürlich nicht ganz allein – ungefähr 10.000 andere Läufer sind auch noch dabei – aber ich habe niemanden, der mit mir mitläuft.

Letztes Jahr war es meine Schwester, die immer an meiner Seite war und auch die doofen Zuschauer mit den blöden Sprüchen in ihre Schranken wies, wofür mir die Luft fehlte – dieses Jahr ist sie hochschwanger und bekommt bald ihr Baby – da ist nix mit Laufen momentan. Beim Frauenlauf in 3 Wochen habe ich meine Laufkollegin Kathi mit dabei, mit der ich wöchentlich trainiere – die ist aber im Oktober auf einer Hochzeit eingeladen, genau am Wochenende des Marathons. So, wer bleibt übrig? Ich. Und ich.

Und da überkamen mich gestern nacht dann tatsächlich zum ersten Mal leise Zweifel und eine dezente Panik. 12 Kilometer ist jetzt nicht der Wahnsinn, aber man ist schon eine Zeitlang unterwegs. So mit sich selbst. Und mit seinen Gedanken. Und mit Menschen, die man nicht kennt (und vielleicht auch gar nicht kennen will). Woher weiß ich, dass ich es trotzdem schaffe, weiterzulaufen auch wenn niemand da ist, der mich anspornt?

Kurze Unterbrechung: Gerade eben ist meine erste Bestellung von veganpower.at eingetroffen. Roh-veganes Eiweißpulver von SunWarrior, sowie Activated Barley (Low Glycemic Index Superfood steht drauf, wenn das mal nicht was kann! Barley ist übrigens Gerste) , was langsame Kohlenhydrate zur Verfügung stellt und für länger andauernde Ausdauereinheiten von Vorteil sein soll. Wenn ich also Zweifel bekommen sollte während meiner 12-km-Reise, dann werde ich mir einfach vor Augen halten, dass ein SunWarrior nicht einfach so aufgibt. Ja, man braucht eine Mission. So wie die Blues Brothers, die im Auftrag des Herrn unterwegs waren, oder? Dann geht’s doch gleich viel leichter. Ich werde das mal testen.

Sonnenkriegerin. Testweise.


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Streckenbesichtigung

Was für ein gutes Gefühl, wenn man gerade eben 15 Kilometer gelaufen ist! Gut, die Füße tun ein bisschen weh und hier und da zwackts ein wenig – aber dennoch das gute Gefühl ist da!

Heute war der Plan, die Viertelmarathonstrecke (11,98 km) mal abzulaufen, die ich im Oktober hoffentlich-vielleicht-werweißdasschon joggen werde. Das Ziel heute: es in 2 Stunden zu schaffen, keinesfalls mehr.

Morgens Auto in Lindau am Parkplatz abgestellt, zur Schiffsanlegestelle getrabt, um 9.35 Uhr rauf aufs Schiff  und ab nach Bregenz. Um kurz nach 10 Uhr ging es dann in Bregenz los zurück Richtung Lindau und ich trabte so durch Sonne & Schatten. Außerdem durch gefühlte 50.345 Fahrradfahrer – davon 88% Touristen und 102.000 Fußgänger von denen wiederum 98% mit Kinderwagen unterwegs waren – auch mind. 90% Touris. Ja, wir leben an einem schönen Ort. Dieses Erlebnis hat mich dazu veranlasst, den nächsten Lauf auf dieser Strecke mind. 2-3 Stunden vorzuverlegen, wenn die radelnden, kinderwagenschiebenden Touris und deren Omas und Opas noch in der Falle liegen.

Alles in allem hab ich die 12 Kilometer gut gemeistert. Max. 10% der Zeit bin ich gejoggt, da ich unbedingt unter einem Puls von 147 bleiben wollte, um meine Grundlagenausdauer zu trainieren. Dafür war die lange Strecke nämlich bestens geeignet. Nun weiß ich also, dass ich fürs Walking knapp 2 Stunden brauche – wenn ich es also schaffe, bis im Oktober den Großteil zu joggen, sollte eine ordentliche Verbesserung der Zeit drin sein. Hoffe ich!

Zu Essen gab’s natürlich auch was: morgens ordentlich Kalorien in Form vom Erdnuss-Banane-Schoko-Müsli aus Vegan for Fit und nach dem Training dann Wasser, Wasser, Wasser und aufgrund erneuten Hungers eine Portion „orientalische Hirsepfanne“ von alnatura. Das war ein Versuch, ich kannte das bis jetzt noch nicht. Wird nur mit Wasser aufgegossen und ca. 15 Minuten später hat man eine Megaportion Hirsepfanne, dich ich gar nicht geschafft habe. Angegeben sind 2 Portionen – ich hab sie mit meinem Mann geteilt – da hätte aber locker noch Besuch mitessen können. Geschmacklich fast etwas überwürzt, aber ich esse sehr gern würzig. Dennoch einen Tick zuviel. Aber durchaus eine Alternative wenn’s mal richtig schnell gehen muss. Nächstes Mal schneide ich aber noch frisches Gemüse rein und mach vielleicht einen Dip dazu, dann wär’s noch leckerer.

Wer sich wie ich fragt, wohin beim Joggen mit Autoschlüssel, Kleingeld, Taschentuch etc.: Gestern bin ich fündig geworden und das Teil wird schnellstmöglich gekauft, da es anscheinend nicht stört beim Laufen. Schaut euch den Spibelt hier mal an – da soll sogar ein iPod reinpassen und alles Mögliche andere … die Beschreibung klingt und ein paar virtuelle Laufkollegen haben ihn auch bereits an anderer Stelle empfohlen.

Die letzten 3 km (um auf die anfangs erwähnten 15 km zu kommen) waren übrigens Hundekilometer. Da wird heute auch noch der ein oder andere dazu kommen. Und diese besagten 3 Kilometer bin ich einfach nur in FlipFlops gelaufen und grad schön war’s – zwischendurch raus und barfuss auf dem Waldboden – es war eine Wohltat für die Füße! Kann ich nur empfehlen: zieht einfach mal die Schuhe aus.


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Wochenrückblick

Wieder ist 1 Woche vorbei. Ein Woche mit vielen Kilometern, neuen Erkenntnissen, neuen Schuhen und neuen Entschlüssen.

Für diejenigen mit wenig Zeit und Geduld hier die nackten Zahlen:

runtastic Wochenstatistik

Die Aktivitäten setzen sich zusammen aus Laufen, Gehen, Yoga und Krafttraining. Daher die unterschiedlichen Farben.

Mittlerweile brauche ich meine täglichen Sporteinheiten richtig. Am Anfang war’s Überwindung, ein Muss. Jetzt ist es ein „Ich will!“

Auf den morgigen Tag freu ich mich ganz besonders: 2 Bücher sind auf dem Weg zu mir, die morgen ankommen dürften. Ich brauchte wieder einen Kick, damit es mir nicht zu langweilig wird in meinem Projekt (ja, so ist das bei mir – ich suche ständig neue Herausforderungen, damit ich am eigentlich Kernthema dran bleibe). Lektüre ab morgen:

  • Born to Run von Christopher McDougal
  • Going Raw von Judita Wignall

Man vermutet es womöglich: beim einen geht’s ums Laufen – beim anderen um vegane Rohkostküche. Ich weiß ja nicht, ob mir das schmeckt und es klingt irgendwie so extrem. Vermutlich hab ich es deswegen bestellt. Aber ich habe die Bilder gesehen von den Mahlzeiten und musste es einfach haben!

Ich habe heute einen Entschluss gefasst: ab morgen wird zusätzlich im Fitness-Studio trainiert. Ich war 2 Jahre lang nicht mehr dort und morgen werde ich mich wieder anmelden. Ich habe jetzt eine andere Motivation etwas für mich zu tun, als das noch vor 2 Jahren der Fall war. Somit steht mir dann das große Feld der Krafttrainingsmaschinen, der Laufbänder, Crosstrainer und anderer netter Foltermaschinen zur Verfügung.

Ich freu mich drauf! Wäre doch gelacht, wenn aus mir nicht doch noch eine Läuferin wird. Mit Geduld und Training plus Ernährung wird sich bestimmt was tun. So, und jetzt gibt es leckere Auberginen-Tofu-Lasagne! Mahlzeit.


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12 Stunden & 12 Minuten!

Heute habe ich dazu gelernt: 4 Stunden in der Sonne, wenn man vergessen hat, sich das Gesicht einzucremen, sind für die Hautfarbe nicht besonders förderlich. Aber dank Instagram und anderen netten Farbfiltern im Smartphone lässt sich ja alles retuschieren – auch der Sonnenbrand im eigenen Antlitz.

Dann gab es heute außerdem eine Premiere: ich habe 12 Stunden am Stück meine Kontaktlinsen getragen – und es war gar nicht so schlimm. Der Hintergrund: ich wollte mir fürs Laufen eine Sportbrille kaufen, die nicht von der Nase rutscht, wenn man mal schwitzt, was beim Laufen hin und wieder vorkommt. Deshalb Kontaktlinsen rein und Sonnenbrillen testen beim Optiker.

Entschieden habe ich mich für eine Red Bull Racing Team-Sonnenbrille (klingt das nicht verdammt sportlich?), die überhaupt nicht so aussieht wie eine Sportbrille. Ich befürchtete nämlich schon, dass ich jetzt mit einer schmalen, eleganten, aerodynamisch geformten Sonnenbrille durch die Gegen laufen muss, die so aussieht, als müsste ich eigentlich viel schneller laufen, als ich es tue. So habe ich nun eine optisch tolle Sonnenbrille, die alle Vorteile einer Sportsonnenbrille mitbringt: gummierter Nasensteg und Bügel und sie lässt kaum Sonne rein – weder oben noch unten.

Heute gleich bei der wöchentlichen Laufeinheit auf Herz & Nieren oder besser gesagt Steg & Bügel getestet: geschwitzt wie in der Sahara – aber die Brille sitzt. Da rutscht nichts, sie bleibt wo sie hingehört und sie ist leicht genug, um sie zu vergessen. Red Bull verleiht ja bekanntlich Flügel – vermutlich lag es daran, dass ich heute länger als 10 Minuten am Stück gejoggt bin. Ich hab nicht auf die Uhr gesehen, aber ich schätze, es waren so 12 Minuten. Dann kam der Hügel. Und kurze Zeit später das Unwetter. Aber ich hab ja noch ein paar Wochen Zeit, um mich zu steigern – es tut sich jede Woche was und das ist toll!

Heutiges Low-Carb-Abendessen: gefüllte Aubergine, die sehr sättigend und lecker war.

Ich wünsche euch einen schönen, entspannten Abend – Dehnen nicht vergessen (das gilt auch für mich)! 

... verleiht Flügel!