veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners


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Stoffwechsel-Zeit.

Wer jetzt denkt, ich berichte hier über metabolische Vorgänge im Körper, hat sich gründlich getäuscht. Denn unter Stoffwechsel verstehe ich ganz was anderes. Nämlich: neue Laufklamotten!

Da ich so ganz und gar kein Modefan bin und vermutlich zu den wenigen Frauen auf dieser Welt gehöre, die Schuhe kaufen abgrundtief verabscheuen (es sei denn, es handelt sich um Laufschuhe), hatte ich damit bisher eher weniger am Hut. Doch nach mittlerweile 28 abgeworfenen Kilos und kühler werdenden Tagestemperaturen macht es doch Sinn, über eine Erweiterung der hauseigenen Laufhosen-Palette nachzudenken. Zumal diese Palette bei mir aus gerade mal 2 Stück besteht – in 3/4 – Länge.

Ich erinnere mich daran, einer dieser Hosen bei Tchibo gekauft zu haben – diese tollen, teuren Puma-Adidas-venicebeach-skinfit-und-wie-sie-alle-heißen-Marken waren mir einfach zu teuer und außerdem gab es sie selten in meiner Größe (hat sich mittlerweile geändert: ich passe jetzt in „normale“ Größen, was immer das bedeuten mag, denn wer bestimmt schon, was normal ist – und außerdem haben die meisten Marken nun auch im Sportbereich „große Größen“ im Angebot).

Ihr seht, ich geh nicht besonders oft zum Klamotten einkaufen – die Tchibo-Hose ist locker 5-6 Jahre alt. Nun entwickle ich mich ja weiter und habe mir überlegt, welche Anforderungen die neue Hose und das neue Langarm-Shirt (es ist Herbst!) erfüllen müssen:

  • bequem müssen sie sein
  • gut aussehen müssen sie
  • gut sitzen müssen sie
  • was aushalten müssen sie
  • vegan sollen sie sein
  • fair produziert sollen sie sein
  • Produktion am besten in Europa 

Die letzten beiden Punkte sind mir mittlerweile ein Anliegen – denn spätestens seit den Bränden in Bangladesh achte ich darauf, wo meine Klamotten herkommen, denn da wurden mir die Augen geöffnet. Also suchte ich nach einem Hersteller, der alle diese Kriterien erfüllt. Denn die meisten dieser bekannten Marken erfüllen zwar die ersten vier Kriterien – bei der Frage nach der Produktion ist dann allerdings Schluss. So bin ich bei meiner Suche auf die Marke „thoni mara“ gestoßen. Das ist ein kleines Label, das im Erzgebirge produziert mit ca. 35 Mitarbeitern. Hab die netten Menschen dort angeschrieben und nachgefragt und es wird alles erfüllt, was ich mir wünsche (siehe meine Kriterien). Probebestellung abgeschickt und heute ist das Paket angekommen.

Meine ersten Laufklamotten aus Deutschland. Der erste Pluspunkt: die Größen. Eine 40 ist tatsächlich noch eine 40. Und eine 42er Hose ist mir sogar angenehm weit. Normalerweise brauche ich die gar nicht erst probieren, die letzte 42 aus Billigstoff führte zu Schnappatmung und akutem Sauerstoffmangel. Der Stoff fühlt sich super an – anders als alle Laufklamotten, die ich bisher in der Hand hatte. Bequemlichkeit hat einen Namen: thoni mara. Ich möchte die Sachen gar nicht mehr ausziehen. Die Farben sind der Knaller und die Optik ist einfach besonders. Total praktisch ist bei der Laufhose, dass man sie auf der Rückseite zusammenschnüren kann (nicht wie üblich, vorne), so sind die Bändel nicht im Weg. Da hat jemand mitgedacht! Die Tasche für Schlüssel, Münzen etc. fällt im Gegensatz zu anderen Modellen riesig aus – da hat endlich mal ein richtiger Autoschlüssel Platz! Somit sind alle meine Wünsche & mehr erfüllt und ich werde zukünftig nur noch in thoni mara laufen und nach und nach den Stoff wechseln.

Das lässt mich beinahe vergessen, dass ich derzeit nicht laufen kann und darf. Aber wen juckt schon ein gebrochener Zeh, wenn man so tolle Laufklamotten hat? Da wird der doch quasi von selbst wieder gesund und in der Zwischenzeit zieh ich die Sachen zu allen möglichen anderen Anlässen an: zum Spazierengehen, zum Einkaufen, zum Schlafen, zum Kochen, …

Für alle Österreicher: thoni mara bekommt ihr unter www.outdoorfit.at (sogar mit Rabatten) und die Leser aus Deutschland etc. finden hier ihre Bezugsquellen www.thonimara.de

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