veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners


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Streckenbesichtigung

Was für ein gutes Gefühl, wenn man gerade eben 15 Kilometer gelaufen ist! Gut, die Füße tun ein bisschen weh und hier und da zwackts ein wenig – aber dennoch das gute Gefühl ist da!

Heute war der Plan, die Viertelmarathonstrecke (11,98 km) mal abzulaufen, die ich im Oktober hoffentlich-vielleicht-werweißdasschon joggen werde. Das Ziel heute: es in 2 Stunden zu schaffen, keinesfalls mehr.

Morgens Auto in Lindau am Parkplatz abgestellt, zur Schiffsanlegestelle getrabt, um 9.35 Uhr rauf aufs Schiff  und ab nach Bregenz. Um kurz nach 10 Uhr ging es dann in Bregenz los zurück Richtung Lindau und ich trabte so durch Sonne & Schatten. Außerdem durch gefühlte 50.345 Fahrradfahrer – davon 88% Touristen und 102.000 Fußgänger von denen wiederum 98% mit Kinderwagen unterwegs waren – auch mind. 90% Touris. Ja, wir leben an einem schönen Ort. Dieses Erlebnis hat mich dazu veranlasst, den nächsten Lauf auf dieser Strecke mind. 2-3 Stunden vorzuverlegen, wenn die radelnden, kinderwagenschiebenden Touris und deren Omas und Opas noch in der Falle liegen.

Alles in allem hab ich die 12 Kilometer gut gemeistert. Max. 10% der Zeit bin ich gejoggt, da ich unbedingt unter einem Puls von 147 bleiben wollte, um meine Grundlagenausdauer zu trainieren. Dafür war die lange Strecke nämlich bestens geeignet. Nun weiß ich also, dass ich fürs Walking knapp 2 Stunden brauche – wenn ich es also schaffe, bis im Oktober den Großteil zu joggen, sollte eine ordentliche Verbesserung der Zeit drin sein. Hoffe ich!

Zu Essen gab’s natürlich auch was: morgens ordentlich Kalorien in Form vom Erdnuss-Banane-Schoko-Müsli aus Vegan for Fit und nach dem Training dann Wasser, Wasser, Wasser und aufgrund erneuten Hungers eine Portion „orientalische Hirsepfanne“ von alnatura. Das war ein Versuch, ich kannte das bis jetzt noch nicht. Wird nur mit Wasser aufgegossen und ca. 15 Minuten später hat man eine Megaportion Hirsepfanne, dich ich gar nicht geschafft habe. Angegeben sind 2 Portionen – ich hab sie mit meinem Mann geteilt – da hätte aber locker noch Besuch mitessen können. Geschmacklich fast etwas überwürzt, aber ich esse sehr gern würzig. Dennoch einen Tick zuviel. Aber durchaus eine Alternative wenn’s mal richtig schnell gehen muss. Nächstes Mal schneide ich aber noch frisches Gemüse rein und mach vielleicht einen Dip dazu, dann wär’s noch leckerer.

Wer sich wie ich fragt, wohin beim Joggen mit Autoschlüssel, Kleingeld, Taschentuch etc.: Gestern bin ich fündig geworden und das Teil wird schnellstmöglich gekauft, da es anscheinend nicht stört beim Laufen. Schaut euch den Spibelt hier mal an – da soll sogar ein iPod reinpassen und alles Mögliche andere … die Beschreibung klingt und ein paar virtuelle Laufkollegen haben ihn auch bereits an anderer Stelle empfohlen.

Die letzten 3 km (um auf die anfangs erwähnten 15 km zu kommen) waren übrigens Hundekilometer. Da wird heute auch noch der ein oder andere dazu kommen. Und diese besagten 3 Kilometer bin ich einfach nur in FlipFlops gelaufen und grad schön war’s – zwischendurch raus und barfuss auf dem Waldboden – es war eine Wohltat für die Füße! Kann ich nur empfehlen: zieht einfach mal die Schuhe aus.


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Das Linsendrama und die Sache mit den Zielen

Heute ist es heiß, wie fast jeden Tag. Ich bin frühmorgens sagenhafte 8 Kilometer gelaufen in, für mich, sagenhaften 74 min. und 30 sec. Passt, bin zufrieden! Zwei Dinge sind mir dabei durch den Kopf gegangen (im wahrsten Sinne des Wortes) und darüber möchte ich euch berichten.

1. Das Linsendrama
Die Kurzform: ich, kurzsichtig, vertrage sehr schlecht Kontaktlinsen, mindestens 10 – 15 verschiedene ausprobiert. Letztes Jahr auf den Optiker meines Vertrauens gestoßen (PRAEG in Bregenz) und tatsächlich nach langem Forschen und viel Einsatz von Optikermeister Thomas fanden wir auch für mich eine Linse, die ich zum Sport verwenden kann, trotz meiner extrem trockenen Augen. Ich trage normalerweise keine Linsen und bestell sie meist auch nur im Sommer, wenn ich vermehrt draußen bin und schwitze und kein zusätzliches Gewicht mir mir rumschleppen will (jedes Gramm zählt 😉 ).

Auch diesen Sommer war es wieder soweit. Gestern abend lief ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder mit Linsen rum. Abends dann das übliche Theater: wie bringt man die Dinger wieder raus? Die ersten 3-5 x stelle ich mich da ziemlich doof an, aber ich weiß es ja. Das Wichtigste ist, die Ruhe zu bewahren, wenn es nicht gleich klappt. Linse links flutschte einfach so raus. Perfekt. Linse rechts will nicht. Bleibt lieber drin. Ok, ruhig bleiben, was anderes machen. Spaziere ein wenig im Flur rum, ziehe aufgrund plötzlicher Hitzewallungen mein T-Shirt aus und probiere nochmal. Autsch! Irgendwas ist jetzt anders. Noch 2 Versuche – jedes Mal wieder Schmerz, unangenehm. Ich reiße die Augen auf, blicke in den Spiegel, suche nach dem Rand der verflixten Linse. Sehe nichts. Leichte Panik kommt auf … stürme zu meinem Mann und behaupte, dass die Linse in meinem Auge verschwunden ist. Auge schon recht rot und beleidigt. Er untersucht mein Auge, findet auch nichts. Sicher, dass sie nicht rausgefallen ist? Natürlich nicht! Diese Gummidinger fallen nicht einfach so raus und außerdem hätte sie dann im Waschbecken liegen müssen. Mittlerweile 23.30 Uhr, Auge noch geröteter, ich todmüde und aufgeregt. Sah mich schon einäugig im Bus nach Bregenz fahren, um mich einer gröberen Untersuchung zu stellen, wie mein Auge es geschafft hat, die Kontaktlinse zu verschlucken.

Praktisch denkend wie Männer oft mal sind, kommt nun die Taschenlampe zum Einsatz. Jeder Quadratzentimeter im Bad wird abgesucht. Bei CSI Miami klappt das schließlich auch, meint er nur. Nichts. „Und du bist sicher, dass du immer noch was im Auge spürst?“ Ich weiß es nicht mehr. Das Auge zieht und ob jetzt was drin ist oder nicht oder es nur weh tut, weil ich zigmal reingepatscht habe – keine Ahnung. „Was genau hast du gemacht? Irgendwas ausgezogen?“ fragt Ehemann in CSI-Manier. Ich hole das T-Shirt. Nichts drauf. „Und hast du da schonmal reingeschaut?“ Der Finger zeigt auf mein Dekolleté. Ähm, nein, aber wie soll sie denn bitte  da rein … huch, da ist sie! Schon ganz verschrumpelt.

Tja, so kann es gehen, meine Damen. Immer auch das Dekolleté in die Suche miteinbeziehen, sollte euch mal was Ähnliches passieren!

Themenwechsel, das hier ist wirklich etwas peinlich … nur noch eins: wenn ihr in Bregenz seid oder in der Nähe wohnt und eine Brille oder Linsen braucht, besucht den Thomas und die Ingrid mit ihrem Team in der Kaiserstraße – selten so einen tollen Service erlebt und was Brillen und Kontaktlinsen angeht die tollste Beratung, die ich in den letzten 10 Jahren hatte! 

2. Die Sache mit den Zielen
Kürzlich las ich im Forum auf einer Seite für Abnehmwillige von einer Dame, die schrieb „Traumgewicht muss ja gar nicht sein – wär schon froh, wenn mir die Hosen etwas besser passen“. Dieser Satz hat mich völlig irritiert. Ich wäre noch nie auf die Idee gekommen „nur“ deswegen irgendeine Anstrengung zu unternehmen. Da hätte ich dann lieber eine größere Hose gekauft. Mag sein, dass das manche anders sehen – wie es meistens im Leben so ist – aber mit diesem Ziel vor Augen glaube ich nicht, dass ich mich selber hätte motivieren können, irgendwas in meinem Leben zu ändern.

Meine Ziele sind enorm hoch gesteckt. Ich habe mir von Anfang an vorgenommen rund 35 kg abzunehmen und am besten noch im selben Jahr an einem Halbmarathon teilzunehmen. Hätte ja auch sagen können 10 kg wären ganz nett und ich lauf halt mal so 2 x die Woche. Einfach so. Ich weiß aber, dass ich es dann nicht tue.

Ich weiß  das Zitat von Attila Hildmann nicht mehr korrekt auswendig, das er in seinem Buch „Vegan for Fit“ benutzt, aber sinngemäß lautet es so:

„Nimm dir den Mond als Ziel – und wenn’s nicht klappt, dann landest du immer noch bei den Sternen“

Warum sich nicht mal das Unmögliche vorstellen? 5, 10, 20 oder 40 kg leichter, im kurzen Laufhöschen, auf dem Fahrrad, Ziellinie vom Marathon oder Triathlon überqueren, eine neue persönliche Bestzeit erreichen, die Kollegen, den Mann, Freunde und Familie beeindrucken, leicht wie eine Feder am ewig nervenden Mitmenschen vorbeijoggen, der sowieso dachte, dass du es niemals packst … träumen darf man doch. Und wenn man nur einen Teil davon umsetzt, dann ist das mehr, als gar nichts zu tun und auf der Couch zu sitzen und darauf zu hoffen, dass die Hosen vielleicht mal wieder besser passen.

Also, mal ehrlich: Wovon träumst du ?


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7 + 4 = richtig viele Kilometer

Endlich wieder Internet! 2 Tage ohne aufgrund technischer Probleme – das war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Ich bin ein Online-Kind und brauche meine täglichen Informationen aus dem Internet. Oder zumindest bilde ich mir das ein.

Seit heute nachmittag funktioniert es wieder und so kann ich doch noch erzählen, was heute so gelaufen ist. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin gelaufen. Heute morgen Schuhe an, 2-3 EL Müsli (ich mag nicht auf ganz nüchternen Magen laufen) und dann los. Mein Ziel waren 7 Kilometer. Wieder kombiniert Walken/Laufen. Je nach Puls.

Geschafft in 1 Stunde und 6 Minuten. Ich musste viel walken, da der Puls einfach zu hoch ging – zumindest auf dem Hinweg. Später habe ich festgestellt, dass ich auf dieser Strecke rauswärts immerhin über 120 Höhenmeter zurücklege, was erklärt, wieso die erste Hälfte der Strecke so mühsam ist und der Rückweg dann fast von selbst läuft. Ich brauch eine andere Strecke … so wird das nie was mit 7 oder 12 Kilometer am Stück laufen. Oder doch?

Heute zwackte es dann wieder ordentlich links und rechts oberhalb der Hüftknochen in der Muskulatur. Gibt es da eigentlich ein Geheimrezept? Etwas, mit dem man sich zur Regeneration einreiben kann? Wäre auch für meine Knie und Füße schön. Falls jemand einen Vorschlag hat, bitte melden! Und ich bitte um vegane Vorschläge 🙂 Um  meine Sehnen und Bänder zu unterstützen nehme ich seit gestern Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoratum ein – in Globuli-Form, laktosefrei. Mal sehen, ob es was hilft – schaden tut’s bestimmt nicht und vielleicht dankt es mir die Hüftsehne oder gerne auch jede andere Sehne, die sich davon angesprochen fühlt.

Pflanzlichen Treibstoff gab’s natürlich auch ausreichend (alle Rezepte aus Attila Hildmanns „Vegan for Fit“):

  • Morgens: Banane-Schoko-Erdnuss-Müsli
  • Mittags: Moussaka Reloaded mit Auberginen, Süßkartoffeln und Tofu-Bolognese
  • Abends: Seidentofu-Zimt-Shake

Zwischendrin grünen Tee und literweise Leitungswasser, das ich am liebsten nicht ganz kalt trinke.

Nachmittags im Büro dann ein netter Kommentar zu meinem Aussehen: „Du siehst aus, als hättest du den ganzen Tag Zeit, in der Sonne rumzuliegen.“ „Mein werter Herr Kollege – ich liege nicht in der Sonne rum. Ich laufe. Mit und ohne Hund, ca. 2 Stunden am Tag. Das erklärt die gesunde Hautfarbe.“

Die restlichen 4 Kilometer (um auf die 11 zu kommen), bin ich dann gemeinsam mit Mann & Hund heute nachmittag gelaufen. Morgen bestimmt wieder. Ich hoffe, ihr hattet einen ähnlich bewegten Donnerstag!


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Tendenz: fallend

Manch einer hofft nun vielleicht euphorischerweise auf einen fallenden Puls bei steigender Geschwindigkeit in meiner Geschichte. Das wäre in der Tat wünschenswert – ist aber nicht so. Und doch gibt es einen Grund euphorisch zu sein: ein fallender BMI! Endlich bin ich wieder unterhalb der BMI-25-Grenze.

Seit gut einem Jahr sammle ich nun so meine Erfahrungen zum Thema Abnehmen mit veganer Ernährung und Sport. Wobei das Abnehmen bei mir nicht ausschlaggebend für die Ernährungsumstellung war – aber ein netter Nebeneffekt (der sich erst über Umwege einstellte, dazu ein anderes Mal mehr).

Nun bin ich also endlich wieder U25! Das wurde heute mit einigen Kilometern – gut 7 an der Zahl – gefeiert. Seit gestern spüre ich an beiden Knien ein leichtes Ziehen, was ich nicht weiter schlimm finde. Ich denke, die Muskulatur ist einfach etwas gestresst. Ist ja auch kein Wunder nach so einer langen Laufpause. Dank Hund und aufgefrischtem Trainingsziel sind es diese Woche bereits knappe 30 Kilometer, die ich zu Fuß unterwegs war.

Heute gleich 2 x:  Einmal mit Mops, einmal ohne. Um meinen Füßen etwas Abwechslung zu bieten, hab ich verschiedene Schuhe  getragen. Mops-Walk mit Nike Free 3.0 für’s Barfuß-Feeling und den abendlichen flotteren Walk mit meinen geliebten Brooks Glyzerine.

Morgen gibt’s dann eine weitere Einheit mit ca. 50 Minuten und dem Versuch, meinen Pace mal unter 10 Minuten zu bekommen.

Und noch ein kurzer Hinweis zu meinem Treibstoff: ich bin momentan verrückt nach Auberginen! Dabei mochte ich die seltsame Eierfrucht bis vor ein paar Wochen noch nicht mal ansatzweise leiden. Im Gegenteil – aber ich habe einen Weg und ein Gericht gefunden, sie zu lieben. Die Grundidee stammt von Attila Hildmann’s Vegan for Fit. Ich hab das Gericht dank fehlender Zutaten im Gemüseschrank leicht abgewandelt und es war grandios!

Hier ein paar Bilder zu meinen heutigen Tätigkeiten:


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Vegane Leckereien aus Vegan for Fit

Man kann ja schließlich nicht nur laufen – irgendwann muss man auch essen. Geh ich von mir aus ist das recht häufig der Fall. Denn ich esse gern und am liebsten viel. Das mit der natürlichen Sättigungsgrenze ist bei mir nicht gerade ausgeprägt. Ich bin durchaus in der Lage von etwas, das mir schmeckt, dermaßen zu viel zu essen, dass ich mir schwöre, das nie wieder zu tun. Was mich nicht davon abhält, am nächsten Tag dasselbe zu machen. Soviel zur Vernunft beim Essen.

Daher bin ich sehr froh, letzten Herbst Attila Hildmann’s Vegan for Fit entdeckt zu haben. Denn die meisten Portionen sind riesig. Wirklich riesig. Und ich kann trotzdem schlank(er) werden damit. Das gefällt mir. Dazu schmeckt es größtenteils sensationell. Dinge, die ich vorher niemals gegessen habe wie z.B. Amaranth, Hirse, Agavensirup, Matcha, Mandelmus- und milch & vieles mehr gehören nun zu meinen Lieblingslebensmitteln, die täglich auf dem Programm stehen.

Ich ernähre mich nicht immer nach den VFF-Rezepten – zwischendurch schweife ich mal wieder ab zu einer anderen Rezeptdatenbank, die fettärmer ist und mit mehr Zwischenmahlzeiten arbeitet – außerdem gibt es dort auch Reis und Nudeln (allerdings in Miniportionen – das ist der Haken daran). Aber derzeit bin ich in einer Vegan for Fit-Phase und fühl mich sehr wohl dabei.

Am meisten freue ich mich immer auf’s Frühstück – und zwar schon am Abend vorher. Erdnuss-Bananen-Schoko-Müsli, Amaranth-Pop, Apfel-Zimt-Hirsecreme, Fire Starter (mega leckerer Shake mit Amaranth, Nüssen, Kakao, Banane, und und und….). Allein die Namen sind schon toll und ich liebe eigentlich jedes Frühstück, das ich bisher daraus getestet habe.

Weiter geht’s mit Roter Linsensuppe, Zucchini-Spaghetti-Bolognese (mit einer Tofu-Soße, die für meinen Geschmack jegliche andere Bolognese um Längen schlägt), Vegan Caprese (gestern gegessen mit lauwarmen Tomaten aus der Pfanne, herrlich!), Auberginenschiffchen mit einer Füllung aus Kidneybohnen und Mandelmuscreme, selbstgemachtes Pesto aus Sonnenblumenkernen, Kräutern, Olivenöl und Zitronensaft – dazu Spaghetti aus Zucchini … ich krieg schon wieder Hunger, wenn ich nur davon schreibe.

Ich stell hier einfach mal von einer paar Sachen die Fotos rein, vielleicht bekommt ihr auch Hunger 😉


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Völlig losgelöst …

… vom vorgegebenen Pulsbereich. So in etwa könnte man das heutige Training bezeichnen.

Vorweg: Es war grottenschlechtes Wetter. Aber das störte mich nicht grob. Bin trotzdem los, mit meiner Mama im Schlepptau, die meinen Pace zwar meist um 1 Minute senkt (sie ist a) langsamer als ich und b) quatschen wir zuviel), aber in Begleitung ist die Motivation halt doch höher.

Ich habe heute beschlossen, den Puls mal in alle Winde zu schießen und einfach zu laufen, solange es Spaß macht und ich Luft kriege. Wie lange das genau war, kann ich gar nicht sagen. Bei Puls 164 gab ich dann klein bei. Dieses Spielchen haben der Puls und ich ca. 5-6 x getrieben und ich hatte einen grandiosen Spaß dabei! Ich kann es euch nicht sagen: es war herrlich, laufen so schnell man will und kann, nix tut weh, der Regen im Gesicht … Wahnsinn!

Ich glaube sogar, dass ich mittlerweile theoretisch schneller laufen würde als früher, wenn ich es denn mal länger als 30 sec. (heute war’s definitiv länger) aushalten würde. Vermute mal, dass deswegen auch mein Puls flotter nach oben geht, da ich einfach nicht mehr ganz so langsam bin wie mit 25 kg mehr auf den Rippen. Will auch nicht mehr so langsam sein, ich hatte heute so gute Laune über den Waldweg zu fliegen – ok, geflogen bin ich nicht wirklich, aber in meiner Phantasie sehr wohl – und einfach nur zu laufen, laufen, laufen. Es war so toll, ihr müsst das unbedingt auch machen. Bei Regen. Ohne Mütze. Brille runter, sofern ihr eine habt und raus bzw. rein ins Vergnügen.

Die Werte heute sind nicht so toll, Pace mies und die Dauer des Laufs war über 1 Stunde – aber da war noch ein Umweg zur Gemeinde mit drin, außerdem bin ich nach jedem Lauf wieder umgekehrt und meiner Mum entgegen gewalkt – von daher nicht besonders aussagekräftig. Aber bei meiner runtastic-Statistik habe ich unter „Laune“ einen fetten Smiley eingetragen.

Singing and running in the rain!


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Gehe zurück auf Los!

Im Moment sitze ich gerade vor meinem Laptop – eine große Tasse grünen Tee und eine Riesenflasche Evian neben mir – und frage mich, ob mein Blog noch irgendwelche Leser hat. Denn lange, lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen. Der letzte Eintrag stammt vom Januar – und ehrlich: In der Zwischenzeit war ich nicht besonders sportlich. Der lange Winter hat mir nicht gut getan – einer meiner geliebten Hunde ist gestorben und auch sonst ist vieles anders als noch vor einigen Monaten. Nicht unbedingt schlechter, nicht unbedingt besser. Nur anders.

Was hervorragend ist: Ich nähere mich von oben her gesehen, der 70-kg-Grenze. Endlich! Es ist schön, 24 Kilo leichter zu sein und zu laufen. Auch wenn es mich irritiert, dass ich mittlerweile mehr Wehwehchen beim Laufen habe, als mit meinem Übergewichts-Rucksack. Oder ich bin empfindlicher geworden, mag auch sein.

Seit letztem Samstag haben wir wieder Zuwachs bekommen: Tori, ein kroatischer Tornjak-Mischling (bitte googlen – ich wusste auch nicht was es ist), ist bei uns eingezogen. Eigentlich war kein Hund mehr geplant, aber als ich sein Gesicht via Facebook sah, mit dem Tötungstermin 2 Tage später und ich entdeckte, dass niemand ihn haben wollte, da konnte ich nicht anders. Jetzt ist er da und er braucht richtig viel Auslauf! Da dachte ich mir – wieso nicht gleich für’s eigene Wohlbefinden nutzen? Die Anmeldung für den Marathon (12 km – Viertelmarathon) steht ja bereits. Ich habe nun also einen vierbeinigen Personal-Trainer, der mich bei Wind und Wetter zum Laufen bringt. Was will man mehr?

Die Entzündung in der Hüftsehne ist mittlerweile abgeklungen – ich starte also mit Walken. Und zwar täglich. Derzeit zwischen 3 – 10 Kilometer. Allerdings nicht am Stück. Gestern waren es 3 Tori-Kilometer, 3-Möpse-Kilometer (das sind meine anderen 3 Hunde) und abends nochmal 4 Tori-Kilometer.

Das Ganze verbinde ich mit Vegan for Fit – Nahrung. Mittlerweile ist das ja in aller Munde – hoffe ich zumindest. Denn ich habe selten so gut gegessen. Herrlich! Dazu eine Ladung Matcha am Tag und mir geht es gut. Nur der abendliche Hunger, nach dem kohlenhydratfreien Abendessen macht mir etwas zu schaffen. Da bin ich dann tatsächlich nicht immer ganz so brav und schieb mir auch nach 19 Uhr (da sollte ja die Grenze sein), noch schnell einen Löffel Erdnussmus zwischen die Kiemen. Beruhigt den Magen und die Nerven.

Wann werde ich wieder anfangen richtig zu laufen? Tja, das wüsste ich auch gerne. Mal sehen, jetzt mal runter auf 70 Kilo, denn ich denke, jedes Kilo weniger hilft beim Laufstart. Und dann beginne ich. Ganz langsam. Aber das kennen wir ja schon 🙂

Hier ein Foto von meinem Personal-Trainer und mir: Tori & me (nein, er frisst mich auf dem Bild nicht auf – er schleckt nur, aber auch das ist ganz schön eklig, man sieht es an meinem Gesichtsausdruck)

Und was gibt’s heute noch? Auf jeden Fall Attila’s „Rote Linsensuppe“ und evtl. noch eine Einheit Yoga. Oder doch nochmal Laufen? Hm, mal sehen …