veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners


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Geschafft!

Etwas verspätet, aber doch! Ich wollte eigentlich auf das offizielle Foto vom alphateam warten, das beim Marathon fotografiert hat – aber das dauert noch. Deswegen also mit Verspätung aber genauso erfreulich mein Bericht von Tag 1 nach dem Viertelmarathon:

Heute ist Tag 1 nach dem einschneidendsten Erlebnis meiner bisherigen Läuferkarriere. Hab ich Muskelkater? Ja, den hab ich – aber sowas von verdient! Ich bin gestern 11,98 km gelaufen in einer – Trommelwirbel! – Zeit von 1 h 34 min 40 sec. !
Gerechnet hatte ich ja mit knapp 2 Stunden und somit bin ich mehr als zufrieden, um nicht zu sagen hochzufrieden mit meiner Leistung, die mich selber überrascht hat.

Ich würde jetzt lügen, ohne rot zu werden, wenn ich sagen würde: He, das waren 12 Kilometer purer Spaß und es war auch überhaupt nicht anstrengend und ich würde es jederzeit wieder tun!

In Wahrheit ist es eher so: Der Start war aufregend und hat Spaß gemacht, danach kamen 10 Kilometer  anstrengende, teils zähe Schinderei, weil mein Puls so übertrieben hoch war, dass ich nicht so locker dahinlaufen konnte wie im Training – aber der Zieleinlauf der war dann Spaß pur!

Vielleicht ist das so wie mit dem Kinderkriegen (ich hab da ja null Erfahrung damit und weiß es nur von meiner Schwester, die nach jeder Geburt erstmal sagte: Nie wieder!) und währenddessen geht es einem einfach schlecht, von genießen kann keine Rede sein – aber danach, wenn du das Baby dann in den Armen hältst – oder du durch das Ziel gerannt bist – dann bist du glücklich und du denkst dir: Ja, das will ich wieder!

Ich wurde gestern von Menschen überholt, die halb so groß, doppelt so breit und dreimal so alt waren wie ich. Und von Menschen die doppelt so hoch, dreimal so breit und halb so alt waren wie ich. Eigentlich wurde ich ständig überholt. Hätte es dafür einen Preis gegeben, wäre ich vermutlich auf dem Siegertreppchen gelandet. Aber was am Ende zählt ist eigentlich nur, dass ich dabei war und dass ich nicht aufgegeben habe.

Ich bin jetzt mal großzügig zu mir selbst und hake folgende Aufgaben meines Projektes ab:

  • Von der Allesesserin zur Veganerin – erledigt seit 1.4.2012
  • Von über 98 Kilo auf unter 70 Kilo – erledigt seit 1.10.2013
  • Von der Couchpotatoe zur Läuferin – erledigt seit spätestens gestern, 6.10.2013

Sieht so aus als bräuchte ich ein neues Ziel – mein Blog heißt ja „Von 0 auf 11,98 km mit pflanzlichem Treibstoff“. Ich überleg mir mal was …

Auf dem Weg ins Ziel. Noch 2 Kilometer!


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Trainingsplan und Trauma

Ab heute trainiere ich nach einem Trainingsplan, den ich einem Kollegen verdanke, der ebenfalls beim „Team vegan.at“ läuft (allerdings schon viel länger und wesentlich erfolgreicher als ich – grad am Sonntag hat er einen Halbmarathon in 1 Stunde 24 absolviert – krass, oder?). Dort bin ich ganz neu dabei und hoffe, auch bald ein paar erfolgreiche Läufe beisteuern zu können.

Für diese und nächste Woche sieht mein Plan folgendermaßen aus:

Montag: 60 min. Walking
Dienstag: 45 min. Walking
Mittwoch: 90 min. Walking
Freitag: 50 min. Laufen A2
Samstag: 60 min. Laufen A1
Sonntag: Fitness-Studio Krafttraining

A1 und A2 sind Bereiche meiner Herzfrequenz. A1 ist in meinem Fall ungefähr bis 147 Schläge und somit noch im unteren, aeroben Bereich. A2 darf dann bis 161 Schläge gehen – darüber wird’s anaerob und das will ich vorerst vermeiden. Denn meine Muskulatur und der Stoffwechsel sollen lernen möglichst lange im unteren Pulsbereich auszukommen und die Energie aus den Fettdepots zu ziehen und eben nicht aus den schneller verfügbaren Kohlenhydraten. Zumindest hat man mir das so bei der Leistungsdiagnostik erklärt.

Wer hier schon länger mitliest, kann sich vielleicht noch an meinen Horrortag im letzten Juni erinnern: der 5-km-Frauenlauf. Einer der schrecklichsten Tage in meiner Laufgeschichte (kurze Auffrischung: es kamen so nette Kommentare von den Zuschauern wie „Nicht einschlafen beim Laufen!“, weil ich halt so langsam war, aber ich habe mein Bestes gegeben). Gestern abend, als ich in Scott Jureks Buch Eat & Run von seinen Gefühlen beim Laufen las und wie es so ist in einem Wettkampf zu laufen, wurde mir plötzlich bewusst, dass ich im Oktober die 12 Kilometer zum ersten Mal ganz alleine laufen werde. Also natürlich nicht ganz allein – ungefähr 10.000 andere Läufer sind auch noch dabei – aber ich habe niemanden, der mit mir mitläuft.

Letztes Jahr war es meine Schwester, die immer an meiner Seite war und auch die doofen Zuschauer mit den blöden Sprüchen in ihre Schranken wies, wofür mir die Luft fehlte – dieses Jahr ist sie hochschwanger und bekommt bald ihr Baby – da ist nix mit Laufen momentan. Beim Frauenlauf in 3 Wochen habe ich meine Laufkollegin Kathi mit dabei, mit der ich wöchentlich trainiere – die ist aber im Oktober auf einer Hochzeit eingeladen, genau am Wochenende des Marathons. So, wer bleibt übrig? Ich. Und ich.

Und da überkamen mich gestern nacht dann tatsächlich zum ersten Mal leise Zweifel und eine dezente Panik. 12 Kilometer ist jetzt nicht der Wahnsinn, aber man ist schon eine Zeitlang unterwegs. So mit sich selbst. Und mit seinen Gedanken. Und mit Menschen, die man nicht kennt (und vielleicht auch gar nicht kennen will). Woher weiß ich, dass ich es trotzdem schaffe, weiterzulaufen auch wenn niemand da ist, der mich anspornt?

Kurze Unterbrechung: Gerade eben ist meine erste Bestellung von veganpower.at eingetroffen. Roh-veganes Eiweißpulver von SunWarrior, sowie Activated Barley (Low Glycemic Index Superfood steht drauf, wenn das mal nicht was kann! Barley ist übrigens Gerste) , was langsame Kohlenhydrate zur Verfügung stellt und für länger andauernde Ausdauereinheiten von Vorteil sein soll. Wenn ich also Zweifel bekommen sollte während meiner 12-km-Reise, dann werde ich mir einfach vor Augen halten, dass ein SunWarrior nicht einfach so aufgibt. Ja, man braucht eine Mission. So wie die Blues Brothers, die im Auftrag des Herrn unterwegs waren, oder? Dann geht’s doch gleich viel leichter. Ich werde das mal testen.

Sonnenkriegerin. Testweise.


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Mutationen im Fitness-Studio

Ich musste heute an diesen grünen Muskelmann denken, als ich meinen Matcha-Shake (giftgrün) trank. Hulk, heißt das Männchen, das aussieht als würde es im Fitness-Studio wohnen. Möglicherweise hat der auch Badelatschen an. Hat jemand von euch schonmal auf das Schuhwerk von Hulk geachtet?

Egal, heute war jedenfalls wieder Studio-Tag, wie eigentlich jeden Sonntag. So wie Mops Oscar beim schnellen Walken mein Pacer (quasi mein Schrittmacher) ist, ist es mein Mann im Fitness-Studio. Sehr praktisch, ich geh einfach hin und er sagt mir was ich zu tun habe – ganz im Gegenteil zum sonstigen Alltag.

Heute hatte er sich lauter nette Besonderheiten ausgedacht: unter anderem eine Beinpresse, die ein wenig anders funktioniert, als die herkömmliche. Und damit meine ich nicht, dass sie einfacher wäre. Man belädt dieses Teil nämlich eigenhändig mit Hantelscheiben, um das Gewicht draufzupacken, mit dem man trainieren möchte. Quasi das Training vor dem eigentlichen Training. Gut, ich will ehrlich sein: hat mir mein Mann abgenommen, ich musste mich nur hinsetzen. Und dann ging’s los. Ich dachte ja eigentlich, dass meine Beine durch die ständige Lauferei ziemlich gut in Form sind. Jaha…. weit gefehlt! Ist natürlich auch ein anderer Bewegungsablauf und nicht vergleichbar.

Ich trainierte also mit wahnsinnigen 10, 20 und 25 kg in 3 Sätzen. Aber der Hammer kam danach. Als ich fertig war, die Beine wie Gummi (es lief grad Bob Marley auf meinem iPod mit „Could you be loved“, da fiel zumindest mir der Wackelgang gar nicht so auf), begann ich die Hantelscheiben zurückzuhängen. Bin schließlich eine ordentliche Studiobesucherin in Turnschuhen. Dass die Badeschlappen-Fraktion die Scheiben nicht zurückhängt ist klar, denen könnte ja was auf die Füße fallen.

Und mit dieser 15-kg-Hantel in der Hand mutierte ich dann. Ich lief grün an, meine Muskeln explodierten förmlich und ich lief breitbeinig zu dem Ständer. So muss sich also Hulk fühlen! Es ist tatsächlich ein richtig gutes Gefühl, wenn man solche schweren Eisenteile rumschleppt (nein, bitte keine Angebot von Metall-Firmen, die noch Eisenschlepper suchen – das funktioniert nur im Fitness-Studio). Man fühlt sich so stark und sportlich wie selten. Habe meinen Mann gezwungen, ein Foto von mir zu machen. Er hat mich im Gegenzug dazu gezwungen, die schwerere Hantelscheibe zu nehmen (ich konnte sie genau 10 sec. halten – gottseidank war der Kameraauslöser flott).

Und weil’s so schön war, zwang er mich dann noch, mit in die Folterkammer zu gehen.  Da geh ich sonst nie rein, da sind nur die bulligen Eisenschmeißer drin (und mein Mann), die sich besonders stark vorkommen. Aber heute war grad leer und er meinte: „Mach doch noch ein paar Kniebeugen!“ Ja, logisch. Hab ja heute für die Beine noch nichts getan. Die 5 Stufen zur Folterkammer schaffte ich mit Ach und Krach. Die Kniebeugen ehrlicherweise nur für’s Foto. Ich in Position, gehe in die Knie – er mit der Handy-Kamera ruft „Geh runter!“ – ich: „Ich kann nicht mehr, mach endlich das Sch… Foto!!!“ So sieht der Tatsachenbericht hinter den wunderbaren Fotos aus.

Zur Belohnung durfte ich dann mit 4-kg-Hanteln noch was für den Bizeps tun („Willst du nicht noch was für die Arme tun?“ „Hallo? Wir sind seit über einer Stunde hier!“ „Ja, macht nix – die 5 Minuten packst du auch noch.“) Ok, ich mutiere im Fitness-Studio mental zum grünen Matcha-Hulk. Mein Mann dagegen zum Drill-Sergeant. Ich frag mich grad, was besser ist …


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Fitness, Fun und falsche Anzeigen

So, meine Lieben! Zeit für ein kurzes Update (vor lauter Sport und Essen komm ich gar nicht mehr hinterher mit dem Schreiben).

Seit Montag trainiere ich also zusätzlich im Fitness-Studio. Und mal abgesehen davon, dass ich mit badelatschentragenden Muskelmännern absolut nichts anfangen kann, gefällt es mir dort ganz gut. Die Sache mit den Badelatschen verstehe ich übrigens nicht so wirklich. Was spricht gegen Turnschuhe? Aber gut, es scheint eine neue Generation zu sein.

Ich habe es geschafft mit einer Steigung von 0% auf dem Laufband ganze 35 Minuten am Stück im genehmigten Pulsbereich zu laufen und ich kann euch nicht sagen, was für ein erhebendes Gefühl das war! Nur Fliegen ist schöner – zumindest wenn man schwindelfrei ist. Ich bin es nicht.

Heute war ich dann wieder dort – die Badelatschenträger auch, vielleicht wohnen die ja dort oder gehen nur zum Duschen hin, das würde die Latschen erklären – und habe mich an ein paar Kraftmaschinen versucht. Da kriegt der Begriff „etwas schwach auf der Brust sein“ eine völlig neue Bedeutung, wenn du am Butterfly-Gerät sitzt und das 10-kg-Gewicht mit viel Ächzen und kurz vor dem Nerven- und Muskelzusammenbruch gerade mal 8 x bewegen kannst! Liebe Güte, ich hab wirklich  noch viel zu tun. Ein Wunder, dass ich aufrecht gehen kann, bei der unterentwickelten Muskulatur – aber der Fairness halber muss ich auch gestehen: ich laufe ja nicht mit meiner Brustmuskulatur. Ab Bauchnabel abwärts bin ich schon ziemlich stark. Naja, ok. Ziemlich stark im Verhältnis zur Oberkörpermuskulatur. Lassen wir dieses Thema und widmen wir uns schöneren Dingen: meiner Waage.

Ich hasse sie. Die meisten Menschen hassen die Waage, weil sie ihnen die nackte Wahrheit zeigt. Ich hasse meine Waage, weil sie sie mir vorenthält und mich verwirrt, bis ich nicht mehr weiß, was nun richtig ist. Meine Waage ist ein richtiges Miststück. Gestern war Wiegetag. Ich morgens früh, unbekleidet wie Gott mich schuf und voll mit guter Laune auf die Waage gehüpft: 71,6 – 71,7 kg (sie konnte sich nicht ganz einigen, aber wen jucken schon 100g?). Das ist Tiefststand seit … keine Ahnung. Seit Menschengedenken oder zumindest meinem. Und was macht Frau veganmarathon anlässlich so eines Feiertages?

Sie springt die Treppen runter – immer noch unbekleidet – ich hoffe, die Nachbarn waren nicht zuhause, hatte aber keine Zeit, es zu prüfen – und holt ihr Handy. Denn dieser Erfolg muss fotografisch für die Nachwelt festgehalten werden. Diesmal mit Handy auf die Waage draufgehüpft: 72,2 kg. Wie jetzt? Mein Handy wiegt 500 Gramm? Handy weggelegt. Immer noch 72,2 Kilo. Wutentbrannt den Ehemann um Rat gefragt (etwas unhöflicher natürlich, als ich hier schreibe). Batteriewechsel bei der Waage. Ergebnis: 73,1 Kilo. Und anschließend ERROR. In der Zwischenzeit hüpfte ich im Dreieck und war kurz davor die Waage aus dem (geschlossenen) Fenster zu werfen. Aber einen Versuch bekam sie noch. 71,8 Kilo. Na gut, damit gab ich mich zufrieden. Aber wie erklärt sich das? Was wiege ich denn nun eigentlich? Wozu wiege ich mich überhaupt?

Mein Mann beantwortete die Frage ganz nüchtern: „Vermutlich bist du der einzige Mensch auf dieser Welt, bei dem die Gefühle mitwiegen. Je gereizter und grantiger du wirst, umso mehr zeigt die Waage an.“ Na, herzlichen Dank! In dem Fall hilft nur eins: OM. Yoga. Entspannen.

Oder einfach nicht mehr draufsteigen auf das blöde Ding. Wenn ich nur dran denke, wiege ich schon wieder 300g mehr. Das sind die Gefühle. Aaaargh! (oder doch die selbstgemachte Kokos-Schokolade? Ne bestimmt nicht. Denn ich werde beweisen, dass Schokolade essen und Abnehmen kein Widerspruch ist!)


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Gipfelstürmerin

14,4 Kilometer bin ich heute gelaufen, gewalkt, gewandert – wie immer ihr es nennen wollt. Insgesamt war ich über 3 Stunden unterwegs. Ca. 270 Höhenmeter auf den Hochberg mit einer Höhe von 1059 Metern. Einen Teil der Strecke mit den Hunden, dann kurze Pause daheim, den Rest ohne Vierbeiner in Begleitung meines Mannes. Mit Rucksack, 3 Litern Wasser, Soja-Cappuccino und Pulsgurt ausgestattet ging es los.

Teilweise sehr steil nach oben, zwischendrin musste ich auch stehen bleiben, um Luft zu holen. Aber mein Puls war vorbildlich: blieb immer brav im Bereich zwischen 1-2 (110 – 140 Schläge). Die Aussicht war bombastisch – über den ganzen Bodensee.

Ich hab die knapp 15 Kilometer gut geschafft, war nachmittags dann aber schon etwas müde. Aber ich denke, das ist ok! Angeblich hab ich ca. 1020 kcal verbrannt, was mir ein gutes Gefühl verschafft, denn gestern bin ich heillos meinen selbstgemachten Erdnuss-Choco-Crunch-Bällchen verfallen. Man kann schließlich nicht immer diszipliniert sein.

Ein bisschen Quatsch zwischendrin muss natürlich auch sein: ich wollte ein Klischee bestätigen und bat meinen Mann, ein Foto zu schießen, auf dem wir beweisen, dass Veganer von Gras und Heu leben. Fazit: Also ich für meinen Teil bleib lieber bei gegrillten Auberginen mit Tofu-Bolognese (das habe ich heute in rauen Mengen verdrückt), das Heu ist nicht mein Fall, wenn auch schön vegan.

Die lange Einheit dieser Woche habe ich brav absolviert – ich bin stolz auf mich. Es ist so ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man was für sich getan hat und vor allem wieviel. Ich bin heute am Samstag schon über 50 Kilometer gelaufen in dieser Woche und morgen kommen bestimmt noch 2-3 Kilometer dazu. Da können’s dann auch mal ein paar Erdnuss-Choco-Bällchen mehr sein … oder?

Gipfelstürmerin!


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Regelverstöße …

… machen manchmal durchaus Spaß!

Ich darf ja laut der Leistungsdiagnostik erstmal nur mit 30 min. Joggen 1 x pro Woche weitermachen. Gestern hatte ich mich verabredet mit einer lieben Kollegin, die in etwa auf dem gleichen Konditionslevel ist wie ich. Die Arme. Na, Quatsch beiseite – wir sind beide toll und steigern uns jeden Tag!

Gemeinsam haben wir uns eine Strecke gesucht, die nicht so hügelig ist und so trabten wir gemeinsam um den Waldsee. Runde um Runde, Kilometer für Kilometer. Und was soll ich sagen? Insgesamt war’s dann über 1 Stunde (Regelverstoß!) und gute 6,6 Kilometer. Und es hat solchen Spaß gemacht! Ich war schmerzfrei, die Hüfte war brav – der Puls nicht ganz so, aber noch im Rahmen … es war toll! Das erste Mal habe ich es geschafft, fast 10 Minuten am Stück durchzulaufen, und ich hätte sogar noch länger gekonnt, wenn sich nicht der Puls gesagt hätte: „Machen wir doch mal einen Hüpfer nach oben, mal sehen was nach der 161 kommt …!“ Und da der Puls immer recht hat und ich nicht 2 Regelverstöße innerhalb einer Laufeinheit begehen wollte, hielt ich mich an die U161-Regel.

Heute dann „Ruhetag“ – ich hab’s auch gebraucht, zwar kein Muskelkater, aber doch etwas lahm – daher nur gute 6 Kilometer Hundespaziergang, danach neues T-Shirt aus Great Britain anprobiert und feine Auberginen-Balsamico-Pasta gekocht. Die netten Jungkühe treffen wir immer bei der abendlichen Gassirunde. Hübsch sind sie!

Nun wünsche ich eine geruhsame Nacht, morgen wird’s wieder heiß! Zeit für den Bodensee.

Highlights des heutigen Tages


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50 Kilometer

Ein kurzer Eintrag zum Sonntagabend:

Heute morgen bin ich 4,3 Kilometer mit Mops Oscar gelaufen und zwar frühmorgens um 7 Uhr. Temperaturmäßig hat es kaum was gebracht – ich hätte wohl doch schon um 6 Uhr gehen müssen, um einen deutlichen Unterschied zu spüren.

Abends ein Blick auf die Wochenstatistik: gut 46 Kilometer. Nicht schlecht. Dann kam Tori’s Abendrunde dran und wir dachten uns, die 50 Kilometer machen wir voll. Hat geklappt und ich bin sehr stolz auf die Hunde & mich. Ein Meilenstein in meiner Laufgeschichte!

50 Kilometer geschafft!