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aus dem laufalltag eines turtlerunners

Adrenalin bei der Laufanalyse

2 Kommentare

Heute war es endlich soweit. Ich habe beschlossen, dass meine Brooks Glycerine sich langsam in den Ruhestand verabschieden dürfen. Noch sind es ca. 6 Wochen bis zum ersten Wettkampf. Genug Zeit, um „die Neuen“ noch einzulaufen.

Zum ersten Mal seit langer Zeit stand ich heute auf einem Woodway-Laufband und wurde dabei gefilmt. Zuvor wurden meine Füße genauestens vermessen. Und oh Schreck! Es stellte sich heraus, dass ich eine Überproniererin bin. Nennt man das so? Klingt etwas seltsam, heißt aber nichts anderes, als dass meine Füße beim Laufen nach innen knicken und ich außerdem ziemliche X-Beine habe.

Ich bekam noch den guten Ratschlag mit, unbedingt meine Rumpfmuskulatur zu trainieren. Wie macht man denn das eigentlich? Muss mich schlau googeln, oder vielleicht weiß einer von euch, was da alles dazu gehört?

In Anbetracht meiner ziemlich breiten Füße und der Überpronation kamen dann 3 Paar Schuhe in die engere Auswahl: Asics, Brooks und Saucony. Gepasst haben eigentlich alle ziemlich gut. Aber die Videoanlyse offenbarte, dass der Asics kaum Wirkung zeigte – während Brooks und Saucony auf wundersame Weise meine Füße, Beine und auch die Hüfte tatsächlich gerade rückten! Faszinierende Sache.

Bin dann mit der Qual der Wahl in den Flur geschickt worden, um dort auf und ab zu joggen – jeweils wechselndes Schuhpaar und einmal sogar mit 1x links Saucony und 1x rechts Brooks.

Interessanterweise kam ich mir gar nicht doof vor, im Flur auf und ab zu rennen. Die Senioren auf dem Weg zum Arzt (das Laufgeschäft ist in einem Ärztehaus – sehr praktisch, denn wenn ich umgeknickt wäre, wäre der Orthopäde meines Vertrauens – Dr. Zeus –  falls ihr euch erinnert, nur 2 Stockwerke höher gewesen) haben zwar ein wenig geguckt, als ich im Slalom um sie herum gelaufen bin, aber das ließ mich völlig kalt. Schließlich hatte ich eine wichtige Entscheidung zu fällen.

Saucony oder Brooks?

Schlussendlich entschied ich mich für den Schuh mit der stärkeren Dämpfung und dem cooleren Namen. Außerdem ist er lila. Diese Kombination war einfach unschlagbar und ließ meinen Adrenalinspiegel ansteigen. Seit heute bin ich also stolze Besitzerin von lila Brooks Adrenaline mit giftgrünen Schnürsenkeln.

Also wieder ein Multifunktionsteil , ähnlich meiner neuen Sonnenbrille: stützt meinen Fuß, hält mein Becken gerade, ist lila, klingt sehr beeindruckend und sieht auch noch gut aus. So mag ich das!

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Autor: Judith Riemer

Ehemals diätgeschädigte Jo-Jo-Expertin mit einer riesigen Abneigung gegen Sport und Bewegung aller Art. Der Schrecken aller Turnlehrer und zuverlässige Einnahmequelle der Diätindustrie. Bis sich 2012 über Nacht alles änderte. Ein Bild im Traum und die Reise begann. Ich begann zu laufen, stellte meine Ernährung um und verlor im Laufe der Zeit rund 30 Kilo Übergewicht. Erfahrungsgemäß gehe ich als eine der letzten Läuferinnen ins Ziel, was mir den Spitznamen "Turtlerunner" einbrachte. Nach wie vor bin ich untalentiert in Sachen Sport, aber inzwischen liebe ich es, mich zu bewegen. Und weil du das auch kannst, schreibe ich hier und helfe dir, wo ich kann.

2 Kommentare zu “Adrenalin bei der Laufanalyse

  1. Moin moin,

    Adrenalin-Schuhe : soso, Du legst wohl den Turbo ein! 😉 Na die gehn bestimmt ab wie ein rotes Moped! Da wünsche ich Dir viel Spaß und viel Erfolg damit!

    Zum Thema Stabilisationstraining findest Du in der aktuellen RUNNERs (August 2013) ein Workout mit Sabrina Mockenhaupt. Ansonsten wüde ich Dir zu Pilates raten. Pilates trainiert die Rumpf- und Haltemuskulatur. Tut total gut, auch bei Rückenschmerzen.

    LG, Anja

    • Hi Anja! Ja vielen Dank für die Supertipps! Pilates hätte ich auch selber drauf kommen können – klar, besser geht ja fast nicht! Hab Bücher und DVD’s daheim, sogar schon Kurse gemacht – alles wieder vergessen, da es schon länger her ist. Und sogar die Zeitschrift müsste ich hier haben, glaube ich … also DANKE für’s Erinnern! Die Schuhe gehen echt ab – nur ich leider noch nicht so. Aber Schritt für Schritt – eins nach dem andern – das kommt schon noch! Und dann sausen die Schuhe und ich durchs Ziel! 😉

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