veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners

7 + 4 = richtig viele Kilometer

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Endlich wieder Internet! 2 Tage ohne aufgrund technischer Probleme – das war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Ich bin ein Online-Kind und brauche meine täglichen Informationen aus dem Internet. Oder zumindest bilde ich mir das ein.

Seit heute nachmittag funktioniert es wieder und so kann ich doch noch erzählen, was heute so gelaufen ist. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin gelaufen. Heute morgen Schuhe an, 2-3 EL Müsli (ich mag nicht auf ganz nüchternen Magen laufen) und dann los. Mein Ziel waren 7 Kilometer. Wieder kombiniert Walken/Laufen. Je nach Puls.

Geschafft in 1 Stunde und 6 Minuten. Ich musste viel walken, da der Puls einfach zu hoch ging – zumindest auf dem Hinweg. Später habe ich festgestellt, dass ich auf dieser Strecke rauswärts immerhin über 120 Höhenmeter zurücklege, was erklärt, wieso die erste Hälfte der Strecke so mühsam ist und der Rückweg dann fast von selbst läuft. Ich brauch eine andere Strecke … so wird das nie was mit 7 oder 12 Kilometer am Stück laufen. Oder doch?

Heute zwackte es dann wieder ordentlich links und rechts oberhalb der Hüftknochen in der Muskulatur. Gibt es da eigentlich ein Geheimrezept? Etwas, mit dem man sich zur Regeneration einreiben kann? Wäre auch für meine Knie und Füße schön. Falls jemand einen Vorschlag hat, bitte melden! Und ich bitte um vegane Vorschläge 🙂 Um  meine Sehnen und Bänder zu unterstützen nehme ich seit gestern Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoratum ein – in Globuli-Form, laktosefrei. Mal sehen, ob es was hilft – schaden tut’s bestimmt nicht und vielleicht dankt es mir die Hüftsehne oder gerne auch jede andere Sehne, die sich davon angesprochen fühlt.

Pflanzlichen Treibstoff gab’s natürlich auch ausreichend (alle Rezepte aus Attila Hildmanns „Vegan for Fit“):

  • Morgens: Banane-Schoko-Erdnuss-Müsli
  • Mittags: Moussaka Reloaded mit Auberginen, Süßkartoffeln und Tofu-Bolognese
  • Abends: Seidentofu-Zimt-Shake

Zwischendrin grünen Tee und literweise Leitungswasser, das ich am liebsten nicht ganz kalt trinke.

Nachmittags im Büro dann ein netter Kommentar zu meinem Aussehen: „Du siehst aus, als hättest du den ganzen Tag Zeit, in der Sonne rumzuliegen.“ „Mein werter Herr Kollege – ich liege nicht in der Sonne rum. Ich laufe. Mit und ohne Hund, ca. 2 Stunden am Tag. Das erklärt die gesunde Hautfarbe.“

Die restlichen 4 Kilometer (um auf die 11 zu kommen), bin ich dann gemeinsam mit Mann & Hund heute nachmittag gelaufen. Morgen bestimmt wieder. Ich hoffe, ihr hattet einen ähnlich bewegten Donnerstag!

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Autor: Judith Riemer

Ehemals diätgeschädigte Jo-Jo-Expertin mit einer riesigen Abneigung gegen Sport und Bewegung aller Art. Der Schrecken aller Turnlehrer und zuverlässige Einnahmequelle der Diätindustrie. Bis sich 2012 über Nacht alles änderte. Ein Bild im Traum und die Reise begann. Ich begann zu laufen, stellte meine Ernährung um und verlor im Laufe der Zeit rund 30 Kilo Übergewicht. Erfahrungsgemäß gehe ich als eine der letzten Läuferinnen ins Ziel, was mir den Spitznamen "Turtlerunner" einbrachte. Nach wie vor bin ich untalentiert in Sachen Sport, aber inzwischen liebe ich es, mich zu bewegen. Und weil du das auch kannst, schreibe ich hier und helfe dir, wo ich kann.

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