veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners

Kursänderung

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Gestern, Dienstag, war eine kurze Laufeinheit geplant. Mein Plan sieht derzeit ungefähr folgendermaßen aus:

MO Ruhetag bzw. Muskeltraining/Yoga
DI 30 min.
MI Ruhetag bzw. Muskeltraining/Yoga
DO 30 min.
FR Ruhetag bzw. Muskeltraining/Yoga
SA 40 min.
SO 50 min.

Wenn ich jetzt nicht ich wäre, sondern jemand, der ohne weiteres loslaufen kann, dann wären diese Einheiten als z.B. „ruhiger Dauerlauf“ geplant bzw. am Wochenende dann auch mal mit flotterem Tempo. Da ich aber weiterhin ich selbst bin läuft es bei mir ein wenig anders ab. Ich versuche, mich innerhalb eines halbwegs angenehmen Pulsrahmens (momentan fühl ich mich bis ca. 152 wohl – ab 160 spreche ich kein Wort mehr, und das will was heißen!) zu bewegen. In diesem Rahmen laufe oder walke ich, abhängig vom Puls.

Gestern also die kurze Einheit und ich dachte mir: Wechsel doch einfach mal die Strecke. Wenn’s eh nur so kurz ist (rentiert sich das überhaupt? bringt das was? Könnte doch eigentlich auch auf dem Sofa bleiben … wegen dieser lächerlichen 30 Minuten!) geh ich die andere Waldstrecke auf der ich mit Mühe und Not 3 Kilometer zusammenkratze, weil sie nun mal einfach nicht länger ist.

Und wisst ihr was passiert ist? Abgesehen von einem miesen Pace und unregelmäßigen Pulsspitzen aufgrund Höhendifferenzen von min. 80 Metern? Ich bin gelaufen. Und zwar länger als nur 20 Sekunden. Erst bin ich ja so erschrocken, dass ich beinahe stehenblieb. Dachte schon, die Pulsmessung hat einen Schaden. Sie bleib brav unter 140 Schlägen und ich trabte so dahin – gefühlte 2 Stunden. Vermutlich waren es 2-3 Minuten.

Ich konnte also diese nicht nennenswerten 30 Minuten beinahe durchjoggen – gut, waren schon noch einige Gehpausen drin, denn schließlich war die Strecke nicht ganz eben – und schwupp, war der Puls wieder im roten Bereich. Aber es war ein Erfolgserlebnis. Deswegen habe ich eine kleine Fotostrecke gebastelt, um alle diejenige etwas zu motivieren, die das Gefühl haben auf der Stelle zu treten.

Wechselt einfach mal die Laufstrecke. Vielleicht seid ihr gar nicht so mies. Vielleicht ist es die Strecke. Das war jedenfalls mein gestriger Gedankengang und ich freue mich, dass ich diese Entdeckung gemacht habe. Meine Haussstrecke steigt nämlich ständig leicht an – man sieht es zwar nicht nicht, aber der Puls merkt alles. Dem kann man nix vormachen.

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Autor: Judith Riemer

Ehemals diätgeschädigte Jo-Jo-Expertin mit einer riesigen Abneigung gegen Sport und Bewegung aller Art. Der Schrecken aller Turnlehrer und zuverlässige Einnahmequelle der Diätindustrie. Bis sich 2012 über Nacht alles änderte. Ein Bild im Traum und die Reise begann. Ich begann zu laufen, stellte meine Ernährung um und verlor im Laufe der Zeit rund 30 Kilo Übergewicht. Erfahrungsgemäß gehe ich als eine der letzten Läuferinnen ins Ziel, was mir den Spitznamen "Turtlerunner" einbrachte. Nach wie vor bin ich untalentiert in Sachen Sport, aber inzwischen liebe ich es, mich zu bewegen. Und weil du das auch kannst, schreibe ich hier und helfe dir, wo ich kann.

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