veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners

Völlig losgelöst …

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… vom vorgegebenen Pulsbereich. So in etwa könnte man das heutige Training bezeichnen.

Vorweg: Es war grottenschlechtes Wetter. Aber das störte mich nicht grob. Bin trotzdem los, mit meiner Mama im Schlepptau, die meinen Pace zwar meist um 1 Minute senkt (sie ist a) langsamer als ich und b) quatschen wir zuviel), aber in Begleitung ist die Motivation halt doch höher.

Ich habe heute beschlossen, den Puls mal in alle Winde zu schießen und einfach zu laufen, solange es Spaß macht und ich Luft kriege. Wie lange das genau war, kann ich gar nicht sagen. Bei Puls 164 gab ich dann klein bei. Dieses Spielchen haben der Puls und ich ca. 5-6 x getrieben und ich hatte einen grandiosen Spaß dabei! Ich kann es euch nicht sagen: es war herrlich, laufen so schnell man will und kann, nix tut weh, der Regen im Gesicht … Wahnsinn!

Ich glaube sogar, dass ich mittlerweile theoretisch schneller laufen würde als früher, wenn ich es denn mal länger als 30 sec. (heute war’s definitiv länger) aushalten würde. Vermute mal, dass deswegen auch mein Puls flotter nach oben geht, da ich einfach nicht mehr ganz so langsam bin wie mit 25 kg mehr auf den Rippen. Will auch nicht mehr so langsam sein, ich hatte heute so gute Laune über den Waldweg zu fliegen – ok, geflogen bin ich nicht wirklich, aber in meiner Phantasie sehr wohl – und einfach nur zu laufen, laufen, laufen. Es war so toll, ihr müsst das unbedingt auch machen. Bei Regen. Ohne Mütze. Brille runter, sofern ihr eine habt und raus bzw. rein ins Vergnügen.

Die Werte heute sind nicht so toll, Pace mies und die Dauer des Laufs war über 1 Stunde – aber da war noch ein Umweg zur Gemeinde mit drin, außerdem bin ich nach jedem Lauf wieder umgekehrt und meiner Mum entgegen gewalkt – von daher nicht besonders aussagekräftig. Aber bei meiner runtastic-Statistik habe ich unter „Laune“ einen fetten Smiley eingetragen.

Singing and running in the rain!

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Autor: Judith Riemer

Ehemals diätgeschädigte Jo-Jo-Expertin mit einer riesigen Abneigung gegen Sport und Bewegung aller Art. Der Schrecken aller Turnlehrer und zuverlässige Einnahmequelle der Diätindustrie. Bis sich 2012 über Nacht alles änderte. Ein Bild im Traum und die Reise begann. Ich begann zu laufen, stellte meine Ernährung um und verlor im Laufe der Zeit rund 30 Kilo Übergewicht. Erfahrungsgemäß gehe ich als eine der letzten Läuferinnen ins Ziel, was mir den Spitznamen "Turtlerunner" einbrachte. Nach wie vor bin ich untalentiert in Sachen Sport, aber inzwischen liebe ich es, mich zu bewegen. Und weil du das auch kannst, schreibe ich hier und helfe dir, wo ich kann.

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