veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners


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Endspurt?

Mal wieder ein paar kurze Wort zu meiner sportlichen Leidensgeschichte:

Das Gute ist, dass ich wöchentlich leichter werde. Seit April 2012 sind insgesamt knapp 8 Kilo verschwunden. Und wo immer sie auch sind: da können sie gerne bleiben.

Nichtsdestotrotz kann ich nicht joggen. Mein Bein tut dermaßen weh nach bzw. während der Bewegung, dass es einfach keinen Sinn macht. Habe mich also dazu durchgerungen, zu einem Orthopäden zu gehen! Hurra! Das ist ein Meilenstein in meinem Leben. Denn ich mag keine Arztbesuche – und schon gar keine, die meine Knochen etc. beurteilen. Ich denk mir immer, woher wollen die wissen, was drin los ist? Und meine Schmerzen kann doch auch keiner nachempfinden, das ist mir alles so subjektiv.

Egal, am 10.9.2012 habe ich einen Orthopäden-Termin. Bei einem Arzt, der alles macht „was die Hüfte angeht“. Bin mal gespannt. Muss diese Woche trotzdem mal joggen gehen, um zu testen, wie das Bein reagiert. Denn nach 1 Woche nix-tun bzw. radeln ging es eigentlich ganz gut. Hab fast nix gemerkt.

Heute also wieder Fahrrad-Training. In gut 30 Tagen ist der Marathon und ich kann froh sein, wenn ich ihn überhaupt spazieren kann. SO hab ich mir das nicht vorgestellt. Hab außerdem leichte Panikanfälle, wenn ich dran denke, was der Arzt alles sagen könnte… mir wurde ja schon vor Jahren angedroht, dass ich vor 30 noch ein neues Hüftgelenk brauchen könnte. Mein 30. liegt jetzt 2 Jahre zurück und ich lauf immer noch mit der alten Kugel rum. Rächt sich das jetzt? Mit 2 Jahren Verspätung?

Ah, wer weiß… fast schon würd ich mir wünschen, der Onkel Doktor sagt, ich darf nicht mitlaufen beim Marathon. Denn meine Horrorvorstellung wäre, wenn ich nach 1-2 Kilometern so fiese Schmerzen krieg, dass ich aussteigen muss. Mein Mann meinte, ich soll einfach so tun als würde ich umknicken und dann zu einem Sanitäter humpeln. Toller Vorschlag. Das ist doch auch nicht weniger peinlich!

… und ich schätze, nette Busfahrer, die dich mitnehmen gibt’s da auch nicht. Obwohl ich da mal sowas von einem Kehrwagen gehört habe, der die letzten aufsammelt…. aber nein, ich will da nicht rein!!!!

Ich geh mal davon aus, dass ihr wesentlich erfolgreicher seid, als ich, mit eurem Training. Ich brauch ein paar positive Stimmen auf meinem neuen Projekt. Wer möchte was über seine sportlichen Erlebnisse erzählen? Einfach nur ein paar Sätze, wie ihr trainiert, was ihr trainert, was ihr esst, wie ihr euch damit fühlt. Das reicht schon. Dazu noch ein Foto und fertig! Macht ihr mit? Besucht mich hier und schreibt mir. 

Ich werde jetzt ein Weilchen den Regentropfen zuschauen und mich dann auf mein Spinningbike schwingen….. Kool & the Gang warten schon auf mich ^_^


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Spinning, bis der Sattel quietscht ;)

Ein kurzes Lebenszeichen von mir:

Nach einem sehr arbeitsreichen Wochenende – habe ca. 18 Stunden an meinem neuen Projekt gebastelt – habe ich heute eine kurze Pause eingelegt, um mich sportlich zu betätigen.

Schmerzfaktor: oh ja. Knie, Pobacke (oder was immer es sein mag, …) nur vom Allerfeinsten

Daher dachte ich mir, ich radel mal wieder ein Ründchen. Geplant waren 20 Minuten Spinning und 20 Minuten Yoga. Daraus geworden sind dann 40 Minuten Spinning. Danach sah ich aus, als wär ich für eine halbe Stunde in der Sauna eingeschlafen… wusste gar nicht, das man so schwitzen kann!

Weh getan hat auf dem Rad gar nix und schuld an soviel Spaß war eine alte Kool & the Gang-CD. Absolut empfehlenswert!

Zum Glück war ich ganz allein – ich hatte so einen Spaß auf dem Rad, habe lautstark mitgesungen und bin auf dem Fahrrad quasi rumgesprungen. Sogar der Sattel hat gequietscht! Das muss man erstmal schaffen, aber bei Ladies Night, Get down on it und Misled gibt es einfach kein Halten mehr!

Werde mir demnächst ein paar Nahrungsergänzungsmittel besorgen, die gegen meine seltsamen Schmerzen helfen sollen. Andernfalls bleibt mir nur noch der Orthopäde, denn derzeit sind nicht mal 3 Kilometer drin, ohne dass mich wieder ein Busfahrer auflesen würde 😉


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Brauche mal vegane Hilfe… :)

Heute ein kleiner Post abseits vom leidigen Thema der unergründlichen Knieschmerzen:

Denn heute möchte ich zur Abwechslung nicht von mir schreiben, sondern ich würde gerne von euch etwas wissen. Ich recherchiere gerade für ein neues Projekt und dazu brauche ich von euch bewegungsfreudigen Vegetarieren & Veganern Nachhilfe in Sachen:

  • was ist dir bei Nahrungsergänzungsmitteln (zB speziell für vegetarisch/vegane Sportler, Extremsportler) wichtig?
  • nimmst du sowas überhaupt?
  • falls nein, unter welchen Umständen würdest du es versuchen?
  • welche Zeitungen liest du mit Bezug zum Thema Vegan leben, Sport , ….?
  • was ist dir bei deiner Kosmetik wichtig?
  • wie wichtig ist euch eine natürliche, tierleidfreie Kosmetik (diese Frage geht auch an die Männer)?
  • wer von euch würde mir u. Umständen für ein Interview zur Verfügung stehen?
  • welche Sportart betreibt ihr?
  • in welchem Ausmaß?
  • was für Themen interessieren euch beim Sport in Verbindung mit einer vegetarisch/veganen Lebensweise?
  • welche Fragen konntet ihr für euch noch nicht klären zum genannten Thema?

Puh, mehr fällt mir grad nicht ein. Klingt etwas chaotisch, und möglicherweise ist es das auch – aber im Chaos bin ich zuhause und meist kommt auch was Kreatives dabei raus. Falls ihr mir sonst noch was mitteilen mögt, bitte gerne! Ihr könnt hier kommentieren, mir auf Facebook eine Nachricht schicken oder mir per e-Mail schreiben unter vechigan(at)gmail.com.

… und natürlich macht ihr das nicht umsonst. Ihr tut mir und der Welt einen großen Gefallen und unter allen Teilnehmern verlose ich 3 Pakete mit Warmies Slippies. Was das ist? Was gaaaanz Feines für die Füße. Ihr werdet es spätestens im Winter zu schätzen wissen, wenn ihr sie im Backofen auf eine feine Wärme aufheizt und ihr gemütlich auf der Couch eure müden Füße vom langen Winterlauf entspannt.

Bitte teilt diesen Beitrag mit möglichst vielen Leuten – es ist mir superwichtig und freue mich auf ganz, ganz viele Antworten!

Vielen lieben Dank!

 

 


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„Nix los“ ist doch auch schon mal was.

Hallo ihr Lieben,

ihr denkt euch bestimmt, was denn hier los? Keiner schreibt, keiner meldet sich… heißt das etwa, dass auch nicht trainiert wird?

Naja, beinahe, wenn ich ehrlich bin. Mein letztes Training war vor ein paar Tagen. Dann ereilte mich die Hitzewelle (also nicht meine eigene, sondern Hoch „keineahnungwieesheißtaberesistwarm“) und mit der Welle kamen Kreislaufprobleme (ja, ich hab tatsächlich Kreislauf) und interessanterweise Knieprobleme.

Mitten beim Einkaufen an der Gemüse- und Obsttheke schlugen sie erbarmungslos zu: Knieschmerzen, diesmal links! Dabei war ich davor noch nicht mal laufen. Jetzt kommt das also schon ohne Einladung! Ist doch unfassbar…. habe dann beschlossen wegen Hoch „duweißtschonwer“ und den uneingeladenen Knieschmerzen, das Training ins Wasser fallen zu lassen.

Bin also baden gegangen – und sogar beim Schwimmen tat das Knie weh. Wenn das mal nicht hartnäckig ist!

Ansonsten ist alles ruhig hier, aber eine Heldentat habe ich vollbracht: ich habe die erste Spinne meines Lebens gerettet! Das vegane Leben bringt doch so manche Überraschung mit sich. Gut, ich gebe zu, ich habe das Tier mit Todesverachtung und leichter Todespanik (ich auf jeden Fall, das Tier vermutlich auch) in ein Glas bugsiert und dann so schnell wie möglich in die Freiheit entlassen. Es gab kleine Verletzungen (schätze, die Spinne hatte eine leichte Prellung am Bein – aber besser, als umgebracht zu werden, oder?) und ich litt danach noch für gefühlt 50 min. an Herzrasen. Aber sonst alles ok.

Nun hoffe ich, dass ich bald wieder trainieren kann…. und jetzt nix wie ab, Fenster zumachen – es gewittert!!!! Hurra!


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Das Diktat der Uhr

Ich werde mich heute etwas kurz fassen – schließlich ist ja Feiertag – aber etwas lässt mich doch nicht los. Gestern war ich wieder laufen. Gute 40 Minuten, davon vielleicht 5 gejoggt, wenn es hoch kommt.

Knie und Hüfte meinten, es wär doch netter zu walken, joggen ist doch viiiiel zu anstrengend. Gut, man soll ja auf seinen Körper hören, also bin ich gewalkt. Normalerweise jogge ich auf dem Rückweg, da es dort minimal abwärts geht, aber das ist für mich trotzdem eine Erleichterung. Gestern schaffte ich trotzdem nur 5 Minuten, dann sagte ich zu meinem Mann: „Ich kann nicht mehr.“ Und er: „Dann hör auf.“ Ich wieder: „Hast du heute die Zeit gemessen?“ Er: „Nein, heute nicht.“ Und ich dachte mir: puh, dann kann ich ja getrost aufhören.

  • Wieso ist es mir so wichtig, ob eine Uhr mitläuft oder nicht? 
  • Warum melde ich mich immer wieder für Wettbewerbe an, die ich sowieso nicht gewinnen kann?
  • Wieso kann ich nicht „einfach so“ für mich joggen?
  • Warum beiße ich eher durch, wenn die Zeit gemessen wird, als wenn nicht?

Fragen über Fragen… geht das jemandem von euch ähnlich?

Ich finde das jedenfalls sehr befremdlich. Und irgendwie seltsam. Aber solang es mich zum Laufen bringt, ist es mir eigentlich egal, was es ist. So, jetzt erst mal baden und abends dann wieder ab in die Laufschuhe!


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der alltag hat mich wieder

so… der urlaub für diesen sommer wäre somit auch erledigt. mein letztes urlaubswochenende hat begonnen und ich hab die letzten tage genutzt, um es noch so richtig zu genießen – und natürlich auch zu laufen.

war übrigens gar nicht mal so schlecht. habe eine strecke von gut 1 km am stück geschafft, ohne zu kollabieren und ohne vor schmerzen zusammenzubrechen. busfahrer hat mich auch keiner aufgelesen… so schlimm kann es also nicht gewesen sein 😉

ansonsten hab ich es mir gut gehen lassen, etwas über makrobiotische kost nachgedacht und gelesen und mir überlegt, dass ich gerne einer von alicia silverstone’s superheroes werden würde. aber ich glaube, so weit bin ich noch nicht. habe mir aber immerhin schonmal die superhero-rezepte rausgeschrieben, die ich ohne große überwindung essen würde ^^

ich liebe ihr buch, denn es macht mich irgendwie zufrieden darin zu lesen. keine ahnung warum.

jedenfalls habe ich wieder gekocht (und auch kochen lassen). und wenn hier schon nicht viel text ist, dann wenigstens ein paar bunte bilder, die euch – vielleicht – das wasser im munde zusammenlaufen lassen („laufen“ ist eindeutig mein lieblingsthema, gleich nach essen).


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Tag 129 … Training absolviert!

Datum: 7.8.2012, Dienstag
Uhrzeit: 13.00 – 13.54 Uhr

Wetter: schön, sonnig, luftig – aber nicht zu warm. Perfekt!

Strecke: 5 Kilometer von mir zuhause bis zum Ried-Stüble (bin nicht eingekehrt)

Lauftempo: hm, schwer zu sagen – die ersten 2,5 km bin ich gewalkt – alles in allem hab ich für 5 km 54 min. gebraucht

Schmerzgrenze: definitiv erreicht

Wer hat sich beschwert: dieser verzwickte Po-Muskel, von dem ich noch nicht rausgefunden habe, was er mag und was nicht

Schwierigkeiten: wäre heute zum ersten Mal beinahe umgeknickt, im letzten Moment haben mich meine Brooks-Lieblingslauf-Schuhe und Füße noch gerettet!

Was hat’s gebracht: 565 kcal, die verbrannt wurden – und das gute Gefühl, heute schon was getan zu haben!

Was gab’s heute schon an Treibstoff: selber gebackenes laktosefreies Brot mit veganem Aufstrich mit 3 großen Cocktail-Tomaten zum Frühstück, mittags Nudeln mit Zucchini und 2 TL Olivenpesto, als Nachtisch eine Birne. Später gibt’s dann noch ein Sojajogurt mit frischen Erdbeeren und abends dann ein Blumenkohl-Curry mit Kokosmilch. Und darauf freu ich mich schon besonders.

Und zum Trinken: Wasser, Wasser, Wasser!

… und weil ich meine neuen Schuhe so liebe, gibt’s heute mal ein etwas anderes Foto von uns:

 

 

Wir – meine Schuhe und ich – wünschen euch einen tollen Trainingstag!


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Regenwetter = 1 Tag Küchenarbeit

Nachdem es wie aus Kübeln geschüttet hat und ich sowieso heute trainingsfrei habe (was für ein toller Zufall!) habe ich den Tag mit kreativen Projekten und in der Küche verbracht. Wobei das eine auch mit dem anderen zu tun haben könnte… ich bin ja nicht so die Küchenfee, normalerweise kocht mein Mann (jaaaa, sowas gibt’s – hat mir zu Beginn unserer Beziehung + 12 Kilo beschert, die restlichen + 16 kg hab ich dann selber noch geschafft).

Seit ich also beschlossen habe, wieder schlank zu sein, koche ich vermehrt und probiere alles Mögliche aus. Mein absolutes Favourite derzeit ist Salatblätter in allen Variationen (mit Sonnenblumenkernen, mit Leinsamen, mit allem möglichen Gemüsezeugs) und immer mit frischem Zitronen-Balsamico-Dressing. Hmmm!

Heute also Regen – keine gescheite Bäckerei, der ich vertraue in der Nähe (ich arbeite ja für eine, aber die war mir heute zu weit weg, da hätte ich wenigstens gewusst, welche Brote vegan sind) – deshalb hab ich mir im Spar eine laktosefreie Backmischung für Brot gekauft. He – ich darf das! Ich bin schließlich Küchenanfänger, da sind Backmischungen noch erlaubt ^^

Es war eine Mords-Batzerei, die mich nicht unbedingt scharf drauf macht, mein Brot jetzt dauernd selber zu backen (ob mit oder ohne Backmischung), aber das Brot an sich ist ganz nett geworden:

 

 

… und da es bis heute abend durchgeregnet hat, habe ich beschlossen, das Abendessen auch noch zu kochen. Mit der Betonung auf „kochen“. Von Gemüse schneiden hat kein Mensch was gesagt, das hat mein Mann erledigt (ist er mir auch schuldig wegen der +12 kg, ihr erinnert euch?). Das sah dann so aus:

 

Da hätten wir also Kartoffeln (geschält und in Spalten geschnitten), Hokkaido-Kürbis, Zwiebeln, Champignons und rote Paprika. Alles in mundgerechte Stücke schneiden. Pilze mit Öl anbraten, dann wieder raus aus dem Topf und zur Seite stellen (werden sonst zu labbrig). Zwiebeln rein ins restliche Öl, Paprika und Kürbis dazu mit Gemüsebrühe aufgießen und würzen – ich hab Kreuzkümmel, Knoblauch, Pfeffer, Salz und Paprika rein, vielleicht noch Curry. Dann ziemlich lang vor sich hinschmurgeln lassen, bis alles durch ist. Und zum Schluss die Pilze wieder rein und einen Schwupps Sojajoghurt natur dazu (aufpassen, das es nicht gesüßt ist, das ist mir nämlich auch schon passiert, schmeckte irgendwie merkwürdig).

Und fertig ist ein veganes Pilz-Kartoffel-Gulasch. Mahlzeit! 


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Läufertyp? Mitleidsläufer.

Sonntag, der perfekte Lauftag. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau und es weht ein angenehmes Lüftchen.

Das, und die noch 62 verbleibenden Tage bis zum Bodensee-Marathon, waren für mich heute Grund genug, die Laufschuhe zu schnüren und loszulaufen. Heute ausnahmsweise mal allein – nur in Begleitung meines iPods.

Und da Sonntag ja bekanntermaßen ein besonders stressiger Tag ist (schnell laufen, schnell Fensterputzen, schnell frühstücken, damit man vielleicht am Nachmittag noch schnell baden gehen kann), habe ich einen folgenschweren Fehler begangen: ich bin schon 30 min. nach meinem Frühstück zum Laufen gegangen. Mein Frühstück bestand aus einer Scheibe Vollkornbrot mit pflanzlichem Aufstrich und 4 Cocktailtomaten. Nicht weiß Gott was für eine Menge, aber trotzdem passierte folgendes:

Kaum zur Haustür raus schoss mein Puls auf 130. Beim 1. kleinen Anstieg lag ich schon bei 145. Ich war noch nicht mal gelaufen – nur normal spaziert, würde ich sagen. Und so ging das die nächsten 20 Minuten dahin. Ich kam von den 140 gar nicht mehr runter. Dabei wollte ich doch so gern joggen.

Kurz auf 137 runter, war grad schön im Schatten, da lief ich dann trotzdem los. Ganz langsam. Innerhalb von Sekunden sprang der Puls auf 154 (gottogott, das sind 2 Schläge über meiner magischen anaeroben Grenze lt. Leistungsdiagnostik). Ich also gleich wieder in den Walking-Modus zurück. Und prompt war mein Puls „00“. Ja, wie jetzt? Herzstillstand und ich merke nichts davon? Kann ja nicht sein…. so langsam dämmerte mir, dass vielleicht meine Pulsuhr ein Problem hat und nicht ich. So ging das die ganze Zeit weiter, und ich beschloss, das Ding einfach zu ignorieren. (Würd mich trotzdem interessieren, ob jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht hat, dass der Puls direkt nach dem Essen höher ist, als wenn man 1-2 Stunden Pause vor dem Laufen hat – oder lag’s doch an der kaputten Pulsuhr?)

Mein Knie war heute erstaunlich ruhig und mein überempfindlicher Po-Muskel hat sich auch kooperativ verhalten. Beim Rückweg allerdings gab es eine kleine Steigung die Straße hoch. Da meldeten sich beide wieder. Ich also langsam nach oben gewalkt, in Gedanken völlig woanders, als plötzlich neben mir der Bus stehen bleibt. Ein besorgter Busfahrer schaut aus dem Fenster und fragt mich: „Soll ich dich mitnehmen?“ In dem Moment blieb mein Herz tatsächlich fast stehen – erst, weil ich total erschrocken bin und dann vor lauter Peinlichkeit. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass ich in ein leichtes Humpeln verfallen bin, während ich mich den Buckel hochkämpfte. Muss wohl einen sehr mitleiderregenden Eindruck gemacht haben, wenn sogar der Busfahrer neben mir anhält deswegen.

Den Rückweg lief ich dann in doppelt so schnellem Tempo.

Aber liebe Güte, wie peinlich ist das denn? Ich wette, das ist bisher noch keinem von euch passiert. Wusste erst nicht ob ich lachen oder weinen soll, hab dann aber doch den ganzen Rückweg vor mich hingekichert. Sowas gibt’s doch eigentlich gar nicht. Das Lustige ist, dass ich beim Weglaufen zu meinem Mann gesagt habe: „Ich hab heute kein Handy und nix dabei.“  Und er meinte: „Ja, wenn du in einer Stunde nicht zuhause bist, dann hol ich dich ab.“ Man weiß ja nie, wenn man sich den Knöchel verstaucht oder umknickt oder was auch immer. Und jetzt weiß ich: der Bus ist dann auch noch eine Option. Man muss nur ein wenig leidend aussehen ^^

 

… und falls ich mal wieder gefragt werde, was für ein Läufertyp ich bin, ob Fersenläufer, Vorfußläufer etc. kann ich ganz klar sagen: ich bin Mitleidsläufer und hab das Privileg im Ernstfall, den Bus nehmen zu können.


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Yippieh! Ich bin ein „liebster Blog“!

Wie cool ist das denn? Charlotte und Lukas von Vegan Cuisine haben mir  den Liebster-Blog-Award verliehen!!! Ehrlich gesagt, wusste ich bis vor 1 Stunde nicht mal, dass es sowas gibt. Aber als ich es entdeckt habe, war ich tatsächlich total gerührt und ich hab mich lange nicht mehr so über etwas gefreut (nicht mal über meinen heutigen 9-er Schnitt, obwohl… doch, darüber hab ich mich auch gefreut).

Na, jedenfalls bin ich jetzt ein „liebster Blog“ und ich find das einfach nur superklasse! Vielen Dank dafür.

Und damit ihr auch wisst, wie das mit dem Lieblings-Blog funktioniert schreib ich euch die „Regeln“ für den Award-Gewinner auf:

  1. Poste den Award auf deinem Blog.
  2. Verlinke deinen Nominator – als kleines Dankeschön.
  3. Gib den Award an 5 Blogger weiter, die weniger als 200 regelmäßige Leser haben und informiere sie hierüber in einem Kommentar oder per Email.

 

Meine liebsten Blogs sind (und ich will ehrlich sein, ich habe keine Ahnung, wieviele Leser diese Blogs haben – für mich sind sie jedenfalls eine Bereicherung, auch wenn mich damit nicht ganz exakt an die Regeln halte, was sowieso noch nie mein Ding war):

kate beVegt was – Kate bereitet sich innerhalb von 3 Monaten auf einen Halbmarathon vor! Find ich stark! Übrigens findet ihr sie auch auf Facebook

Vegan!? Und was kannst du jetzt noch essen? – Kathi gibt vegane Kochkurse an der VHS und macht so tolle Sachen wie Linsenburger und Curry-Mayonnaise – außerdem ist sie Radio-Star 😉

Claudi goes Vegan – Claudi versorgt mich (und viele andere) mit tollen Rezepten und so tollen Rubriken wie zB Vegan auswärts essen

Fabian Bartsch – ein veganer Ultrasportler  – find ich sehr sympathisch und motivierend und außerdem eine schöne Facebook-Seite.

veltenbummler – Linda entdeckt für uns die vegane Welt außerhalb der eigenen 4 Wände mit Restauranttipps und vielem mehr!

… und weil der einfach noch dazugehört, auch wenn es einer zuviel ist (darf ja nur 5, aber das mit „an die Regeln halten“, hatten wir ja schon): beVegt – Daniel und Katrin, die übers vegane Sporteln und vieles mehr schreiben (u.a. tolle Nach-dem-Sport-Kekse).

So, das war’s vorerst – und falls jemand noch auf meine Lieblingsliste drauf möchte: schickt mir eure Links! Oder kommentiert hier.