veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners

Geh zurück auf Los!

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So, seit ich wieder motiviert bin, habe ich 2 x trainiert. Bin gewalkt und zwischendrin gejoggt. Zumindest habe ich es versucht.

Was mich sehr irritiert: ich krieg kaum noch 2 Minuten hin am Stück zu laufen. Was ist denn passiert? Seit ich bei der Leistungsdiagnostik war ist irgendwie der Wurm drin. Ich hab es doch von Anfang an gesagt… kein Mensch braucht so was 😉 Ne, Spaß beiseite, das war schon gut und auch wichtig. Aber trotzdem klappt irgendwie nix mehr.

Ich walke, wie vorgeschrieben, und mal abgesehen davon, dass ich es so ziemlich todlangweilig finde, tut sich einfach gar nix. Ich werde nicht schneller, ich krieg nicht besser Luft und zu allem Übel sind meine 20 Minuten, die ich mal joggen konnte, auch Schnee von gestern. Alles futsch. Wenn das mal nicht für eine mittelschwere Läuferdepression sorgen kann.

Aber gut, geht nix darüber sich selbst zu motivieren: ich lauf trotzdem weiter. Vielleicht kommt ja das Runner’s High, wenn ich etwas leichter bin. So quasi über Nacht: ich wache auf, 20 kg leichter und jogge dahin, als ob ich nie was anderes täte. Bisschen träumen darf man ja noch…

Also fang ich halt noch mal von vorne an. Egal. Habe mein Ziel einfach etwas verschoben – falls ich es nicht schaffe, den Viertelmarathon zu joggen (die Zeit könnte etwas knapp werden bis Anfang Oktober) dann walke ich ihn eben. Aber nächstes Jahr dann! Aber ich will mal nicht tiefstapeln – möglicherweise sause ich im Oktober auch wie der Wind von Lindau nach Bregenz, dass meinen Kollegen die Ohren schlackern… wer weiß. Ich bin offen für alles.

… und noch ein Nachtrag zu meiner Leistungsdiagnostik, die ich an dieser Stelle noch mal verteidigen möchte: allein dafür, dass ich dieses wunderbare Blutbild bekommen habe auf dem schwarz auf weiß steht, dass ich so was von gesund bin und alle Stoffe habe, die ich brauche, allein das ist es echt wert gewesen. Eine Genugtuung gegenüber allen Zweiflern und Mangelernährung-Lästerern!

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Autor: Judith Riemer

Ehemals diätgeschädigte Jo-Jo-Expertin mit einer riesigen Abneigung gegen Sport und Bewegung aller Art. Der Schrecken aller Turnlehrer und zuverlässige Einnahmequelle der Diätindustrie. Bis sich 2012 über Nacht alles änderte. Ein Bild im Traum und die Reise begann. Ich begann zu laufen, stellte meine Ernährung um und verlor im Laufe der Zeit rund 30 Kilo Übergewicht. Erfahrungsgemäß gehe ich als eine der letzten Läuferinnen ins Ziel, was mir den Spitznamen "Turtlerunner" einbrachte. Nach wie vor bin ich untalentiert in Sachen Sport, aber inzwischen liebe ich es, mich zu bewegen. Und weil du das auch kannst, schreibe ich hier und helfe dir, wo ich kann.

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