veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners


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Tag 64 … wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Sonntag, 03.06.2012

Uhrzeit: ca. 13.30 Uhr
Wetter: sonnig, > 20  Grad, eklig schwül, unangenehmer Luftdruck und Luftfeuchtigkeit

Trainingsrhythmus: 15 min. Laufen/ 1 min. Laufen insgesamt 38 Minuten (für 3,8 Kilometer)

Vornweg: es war klasse! Asphalt laufen ist gar nicht so schlimm (zumindest noch nicht, wer weiß wie es sich morgen anfühlt). Mein Knie war wieder sehr friedlich heute, der Zeh hat sich auch kaum beschwert.

Nicht so toll: Laufen mit Kontaktlinsen ist sehr gewöhnungsbedürftig. Vor allem wenn dir der Schweiß von den Augenbrauen in die Augen rinnt – nicht so prickelndes Gefühl. Eine Laufstrecke ohne schattenspendende Bäume ist für mich auch eher ungewohnt und die vielen seltsamen Leute, die da so rumstehen und gehen, sind auch nicht so mein Fall.

Was aber der Hammer schlechthin war: wir waren schon in Bregenz als wir uns die Frage stellen mussten „wo geht’s jetzt weiter?“ Keine von uns hatte sich vorher die Strecke angeschaut – wir dachten es geht einfach vom Hotel Kaiserstrand nach Bregenz zum Symphonikerplatz. Dass wir aber noch aufs Molo hätten laufen sollen und danach noch eine Runde um die Seebühne, das haben wir ordentlich verdrängt aus Unwissenheit 😉

So war es kein Wunder, dass wir bereits nach 38 Minuten am Ziel waren – sind ja nur 3,8 Kilometer. Gut, dass wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht und dachten, ich hätte meine Zeit ja extrem verbessert (von gestern auf heute…. hahaha!).

Zur Ehrenrettung meiner Mitläuferinnen muss ich noch gestehen: ICH brauchte 38 Minuten für die 3,8 Kilometer. Die anderen hätten das in ca. 20 Minuten geschafft. Aber was soll’s, ich bin zufrieden – ich hab es von Lochau nach Bregenz geschafft, zwar die Strecke etwas kürzer geschummelt, aber nicht mit Absicht. Nächsten Samstag kann es also losgehen!

Und dann weiß ich auch wo ich hinlaufen muss… immer der Meute hinterher (3.350 angemeldete Läuferinnen…. hilfe!)

Noch mehr Fotos von dieser Generalprobe findet ihr übrigens auf meiner Facebook-Seite – HIER! 


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…mmmh lecker Treibstoff!

Heute ist ja ein Special-Tag: laufe heute zum ersten Mal die Frauenlauf-Strecke ab von Lochau nach Bregenz. 5 Kilometer auf Asphalt. Da muss ich natürlich vorher ordentlich auftanken ^^

Und heute gab’s daher zum Frühstück:

Vollkorn-Toast mit ganz viel Obst, Erdnusscreme und 1 große Tasse Kräutertee.


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Tag 63… und der Zeh tut mir weh…

Samstag, 02.06.2012

Uhrzeit: ca. 19 Uhr
Wetter: warm, sonnig, 20 Grad

Trainingsrhythmus: 15 min. Laufen/ 1 min. Gehen insgesamt 40 Minuten

Habe es heute geschafft, mich auf der eigenen Terrasse so am kleinen Zeh zu verletzen, dass es tatsächlich geblutet hat. Und das ausgerechnet an einem Trainingstag! Musste ich auch büßen und die 40 Minuten joggen sehr leiden, weil der kleine Kerl echt weh getan hat. Der Vorteil: ich dachte nicht mehr an etwaige andere Wehwehchen ^^
Hat also alles sein Gutes. Und noch was Tolles: mein Knie hat heute kaum bis gar nicht geschmerzt! Herrlich! Ich hoffe, ich habe diese doofe Phase nun überwunden. Ziemlich genau 2 Wochen nach der Überlastung (90 Minuten laufen) durfte ich dafür leiden mit den Knieschmerzen. Werde also in Zukunft vorsichtiger sein und besser auf Körpersignale achten.
Musste mir heute aus aktuellem Anlass Gedanken machen über die textilen Fasern, die man so am Körper trägt. Mein Lauf-T-Shirt war in der Wäsche. Daher musste ich auf eines zurückgreifen, das ich noch nie anhatte und das mir eigentlich zu groß ist, da es meinem Vater gehört (in einem Anfall von geistiger Umnachtung hat er sich vor grauer Uhrzeit ein Adidas-Laufshirt zugelegt in ungefähr Größe XXXXL). Also hab ich das Riesenshirt angezogen, dachter mir, immer noch besser als gar nix.
War der Meinung das sind auch solche Sportfasern, die den Schweiß gleich abtransportieren oder so ähnlich… aber irgendwie war das nix. Ich hab sogar in den Beugen vom Ellenbogen geschwitzt! Wusste gar nicht dass das geht. Aber ich lerne hier jede Woche dazu. Laufshirt ist also nicht gleich Laufshirt. Und nur weil es schön weit ist, schwitzt man nicht unbedingt weniger – zumindest nicht wenn die Ärmel so lang sind, dass sie bis zum Ellenbogen hängen.
Dann noch eine Premiere: meine Wasserträgerin hat mich heute aufgrund ihrer akuter Schmerzen im Bein mit dem Fahrrad begleitet. Ein bißchen kam ich mir vor wie in „Rocky“  – als er für seinen Boxkampf trainiert. Nur hätte ich den Teil mit den Treppen rausschneiden müssen, das wäre zu peinlich vor der Kamera. Aber so ein Fahrrad nebendran motiviert einen doch dazu, etwas schneller zu laufen. Nicht, dass man das gemerkt hätte bei mir, aber ich glaube, ich war ein paar Nanosekunden flotter als sonst.
Könnte natürlich auch daran liegen, dass ich ohne Brille gelaufen bin…. jedes Gramm weniger zählt!
Aber vielleicht sollte ich die Kirche einfach mal im Dorf lassen (siehe oben im Bild).
Einen schönen Samstag Abend!


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Vegan Barbecue

Heute fand mein erster veganer Grillabend statt!

Das war echt ein sensationeller Einstieg in die Grillsaison und sämtliche Bedenken à la „es wird nie mehr so sein wie früher“ kann ich nun beantworten mit: Na, gottseidank nicht!

Denn ich fand es ehrlich viel besser & leckerer. Mein Mann (mittlerweile Vegetarier) hat früher schon gerne gegrillt und ich hatte den Eindruck irgendwie gab er sich heute besonders viel Mühe. Nicht einfach nur eine Packung Fleisch aufgerissen und draufgelegt, ne, heute war Kochkunst gefragt:

Zum Geburtstag bekam er von mir – nicht ganz uneigennützig – ein Kochbuch über veganes Grillen geschenkt. Da hat er sich dann gleichmal was rausgesucht und heute gab es dann marinierten Tofu in der Grillpaprika versteckt, mit gegrilltem Spargel (auch das funktioniert!), gegrilltem Baguette, Maiskolben und vegetarischen Burgern (gut, die waren aus der Verpackung). Und dann der Knaller: eine selbstgemachte Guacamole. Da hätte ich  mich glatt reinlegen können. Hammer!

Wer also behauptet, vegetarisch/vegan grillen wär langweilig – der war noch nicht bei mir zuhause zum Grillen. Freu mich schon aufs nächste Mal!