veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners

Tag 78

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Sonntag, 17.6.2012

Letzte Laufeinheit dieser Woche: ca. 60 Minuten
Wetter: sonnig, warm und einfach schön!

Hatte heute Verstärkung, da meine Schwester mitlief. Und das war auch ganz gut so. Manchmal ist es sehr praktisch wenn du jemanden dabei hast, der dir durch Gespräche die Zeit verkürzt. Es ist nicht so, dass ich die Lauferei nicht genieße, aber wie bereits erwähnt, ist es für mich trotzdem immer auch eine große Anstrengung und Überwindung. Von daher nutze ich gerne alle Möglichkeiten, mir das Laufen angenehmer zu machen.

Eine seltsame Feststellung habe ich heute gemacht: ich leide ja immer mal wieder unter mehr oder weniger starken Knieschmerzen. Heute morgen, noch halb im Schlaf, dachte ich, das ich heute gar nicht laufen könnte. Das doofe Knie hat sich echt aufgeführt, dass ich dachte, jetzt ist meine Läuferkarriere am Ende. Dann bin ich aufgestanden.

Paar Schritte gegangen, Frühstück gemacht, angezogen… und dann raus. Und während dem Laufen, und überhaupt in Bewegung, hatte ich kaum bis gar keine Schmerzen. Nur wenn ich faul rumsitze oder liege, oder wenn ich Drehbewegungen im Knie mache. Sehr ominös. Werde es im Auge behalten.

Vielleicht bringt der nächste Freitag etwas Aufschlussreiches: ich gehe tatsächlich zur Leistungsdiagnostik (über die ich noch vor wenigen Wochen ziemlich geschimpft habe, aber man muss ja flexibel sein heutzutage). Dort werde ich dann untersucht so allgemein und orthopädisch und dann gibt’s ein Ruhe- und Belastungs EKG und natürlich die unvermeidliche Laktatmessung. Mal sehen, ob sie dieses Mal funktioniert… bin ja ein gebranntes Kind, was das angeht. Vielleicht bin ich ja ein medizinisches Wunder, was den Puls angeht – das würde dann einiges erklären. Noch 4,5 Tage Zeit, mich an diese Vision zu klammern… dann naht die nackte Wahrheit.

 

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Autor: Judith Riemer

Ehemals diätgeschädigte Jo-Jo-Expertin mit einer riesigen Abneigung gegen Sport und Bewegung aller Art. Der Schrecken aller Turnlehrer und zuverlässige Einnahmequelle der Diätindustrie. Bis sich 2012 über Nacht alles änderte. Ein Bild im Traum und die Reise begann. Ich begann zu laufen, stellte meine Ernährung um und verlor im Laufe der Zeit rund 30 Kilo Übergewicht. Erfahrungsgemäß gehe ich als eine der letzten Läuferinnen ins Ziel, was mir den Spitznamen "Turtlerunner" einbrachte. Nach wie vor bin ich untalentiert in Sachen Sport, aber inzwischen liebe ich es, mich zu bewegen. Und weil du das auch kannst, schreibe ich hier und helfe dir, wo ich kann.

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