veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners

Frauenlauf 2012

Hinterlasse einen Kommentar

Mission Done!

Ich versuch mich hier mal in kurze Wort zu fassen, was nicht so einfach ist. 2 Tage lang lag ich komplett flach mit einem Magen-Darm-Virus, was mich völlig aus der (Trainings)-Bahn geworfen hat. Bis kurz vor dem Frauenlauf war ich nicht sicher, ob ich überhaupt dran teilnehmen kann. Ich machte es abhängig von der Startnummernausgabe: wenn ich es schaffe von zuhause nach Bregenz zu fahren, zur Werkstattbühne zu laufen, meine Nummer und die restlichen Schätze abzuholen – und das alles ohne ein WC zu benötigen und ohne sonstige Schwächeanfälle, dann würde ich antreten.

Hab ich auch gemacht. Und ich bin sehr froh, dass ich es getan habe. Für die, die nicht soviel lesen möchten, hier die Hard Facts:

5 Kilometer in 50 Minuten und 20 Sekunden.

Für die, die wissen wollen, WIE es war, die kriegen ein paar Worte mehr:

Es war eine ganz tolle Stimmung, das Wetter war perfekt (bewölkt und relativ frisch) und ich habe noch niemals so viele Frauen auf einem Haufen gesehen. Die Minuten vor dem Start waren total aufregend, als sich die ganze Masse so langsam in Richtung Start geschoben hat (ich war ja im vorletzten Starterblock).

Wir hatten einen ganz speziellen Anheizer: ein Bewohner von den Blocks neben der Strecke, hat die Veranstaltung zu seiner ganz persönlichen Show gemacht und auf dem Balkon für uns getanzt und sein Hemd geschwungen… war sehr sehenswert ^^

Dann ging es los. Und das möchte ich in kurze Worte fassen:

  • Nordic Walking Gruppen sind nervtötend und definitiv auch gefährlich, denn sie sind bewaffnet
  • Zuschauer am Streckenrand sind sowohl motivierend als auch angsteinflössend – auf jeden Fall aber pulserhöhend
  • Beim Lauf selber muss man keine Angst vor Pulsspitzen haben, aber vor Pulsexplosionen
  • Es gibt immer auch jemanden, der dir eine Alternative bietet: nämlich eine Parkbank und ein Bier
  • die unsportlichsten Zuschauer rufen dir die blödsten Kommentare zu – und es ist fies, wenn du dann die Luft nicht hast zum frech antworten (meine Schwester hatte sie zum Glück… hahaha)
  • Zieleinlauf ist eine geile Sache – egal, wie lang du gelaufen bist!

Als kleines Fazit: es war toll, aber ich habe die Wirkung der Menschen, die dich anfeuern (oder eben auch nicht) total unterschätzt. Mein Puls erklomm schwindelnde Höhen, weswegen ich mich heute auch nicht soooo toll fühle, und ich konnte es nicht kontrollieren. War zeitweise sogar über meinem Maximalpuls und das hat mich etwas erschreckt. Aber es war ein tolles Erlebnis!

 

 

 

 

 

 

Advertisements

Autor: Judith Riemer

Ehemals diätgeschädigte Jo-Jo-Expertin mit einer riesigen Abneigung gegen Sport und Bewegung aller Art. Der Schrecken aller Turnlehrer und zuverlässige Einnahmequelle der Diätindustrie. Bis sich 2012 über Nacht alles änderte. Ein Bild im Traum und die Reise begann. Ich begann zu laufen, stellte meine Ernährung um und verlor im Laufe der Zeit rund 30 Kilo Übergewicht. Erfahrungsgemäß gehe ich als eine der letzten Läuferinnen ins Ziel, was mir den Spitznamen "Turtlerunner" einbrachte. Nach wie vor bin ich untalentiert in Sachen Sport, aber inzwischen liebe ich es, mich zu bewegen. Und weil du das auch kannst, schreibe ich hier und helfe dir, wo ich kann.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s