veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners

Tag 63… und der Zeh tut mir weh…

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Samstag, 02.06.2012

Uhrzeit: ca. 19 Uhr
Wetter: warm, sonnig, 20 Grad

Trainingsrhythmus: 15 min. Laufen/ 1 min. Gehen insgesamt 40 Minuten

Habe es heute geschafft, mich auf der eigenen Terrasse so am kleinen Zeh zu verletzen, dass es tatsächlich geblutet hat. Und das ausgerechnet an einem Trainingstag! Musste ich auch büßen und die 40 Minuten joggen sehr leiden, weil der kleine Kerl echt weh getan hat. Der Vorteil: ich dachte nicht mehr an etwaige andere Wehwehchen ^^
Hat also alles sein Gutes. Und noch was Tolles: mein Knie hat heute kaum bis gar nicht geschmerzt! Herrlich! Ich hoffe, ich habe diese doofe Phase nun überwunden. Ziemlich genau 2 Wochen nach der Überlastung (90 Minuten laufen) durfte ich dafür leiden mit den Knieschmerzen. Werde also in Zukunft vorsichtiger sein und besser auf Körpersignale achten.
Musste mir heute aus aktuellem Anlass Gedanken machen über die textilen Fasern, die man so am Körper trägt. Mein Lauf-T-Shirt war in der Wäsche. Daher musste ich auf eines zurückgreifen, das ich noch nie anhatte und das mir eigentlich zu groß ist, da es meinem Vater gehört (in einem Anfall von geistiger Umnachtung hat er sich vor grauer Uhrzeit ein Adidas-Laufshirt zugelegt in ungefähr Größe XXXXL). Also hab ich das Riesenshirt angezogen, dachter mir, immer noch besser als gar nix.
War der Meinung das sind auch solche Sportfasern, die den Schweiß gleich abtransportieren oder so ähnlich… aber irgendwie war das nix. Ich hab sogar in den Beugen vom Ellenbogen geschwitzt! Wusste gar nicht dass das geht. Aber ich lerne hier jede Woche dazu. Laufshirt ist also nicht gleich Laufshirt. Und nur weil es schön weit ist, schwitzt man nicht unbedingt weniger – zumindest nicht wenn die Ärmel so lang sind, dass sie bis zum Ellenbogen hängen.
Dann noch eine Premiere: meine Wasserträgerin hat mich heute aufgrund ihrer akuter Schmerzen im Bein mit dem Fahrrad begleitet. Ein bißchen kam ich mir vor wie in „Rocky“  – als er für seinen Boxkampf trainiert. Nur hätte ich den Teil mit den Treppen rausschneiden müssen, das wäre zu peinlich vor der Kamera. Aber so ein Fahrrad nebendran motiviert einen doch dazu, etwas schneller zu laufen. Nicht, dass man das gemerkt hätte bei mir, aber ich glaube, ich war ein paar Nanosekunden flotter als sonst.
Könnte natürlich auch daran liegen, dass ich ohne Brille gelaufen bin…. jedes Gramm weniger zählt!
Aber vielleicht sollte ich die Kirche einfach mal im Dorf lassen (siehe oben im Bild).
Einen schönen Samstag Abend!

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Autor: Judith Riemer

Ehemals diätgeschädigte Jo-Jo-Expertin mit einer riesigen Abneigung gegen Sport und Bewegung aller Art. Der Schrecken aller Turnlehrer und zuverlässige Einnahmequelle der Diätindustrie. Bis sich 2012 über Nacht alles änderte. Ein Bild im Traum und die Reise begann. Ich begann zu laufen, stellte meine Ernährung um und verlor im Laufe der Zeit rund 30 Kilo Übergewicht. Erfahrungsgemäß gehe ich als eine der letzten Läuferinnen ins Ziel, was mir den Spitznamen "Turtlerunner" einbrachte. Nach wie vor bin ich untalentiert in Sachen Sport, aber inzwischen liebe ich es, mich zu bewegen. Und weil du das auch kannst, schreibe ich hier und helfe dir, wo ich kann.

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