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aus dem laufalltag eines turtlerunners

Tag 60 …der Triathlon muss warten.

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Ich habe ja heute eigentlich Ruhetag – chillige Phase – Verschnaufpause, wie immer man das nennen will. Jedenfalls 24 Stunden Schonzeit für Sehnen, Gelenke und Bänder.

Wie es der Zufall will, musste ich mich heute furchtbar aufregen – daher musste ich mich natürlich auch abreagieren und da ich weder einen Boxsack, noch Unmengen Schokolade zuhause habe (ich reagier mich ab, in dem ich Kalorien vernichte – entweder durch aufessen oder verbrennen – wie barbarisch!!), habe ich mich kurzerhand aufs Spinningbike gesetzt. Natürlich mit Pulsuhr.

Gewohnheitsmäßig liege ich beim Laufen so bei ca. 135 Schlägen durchschnittlich. Kann mich dabei aber super mit meiner Begleitung (meistens meine Mum) unterhalten. Ausnahme war gestern, als ich Seitenstechen bekam und sie dann meinte: „Vielleicht sollten wir nicht soviel reden“ – worauf ich dann entgegnete „ich rede doch gar nicht – du sprichst die ganze Zeit“. Hat sie dann auch eingesehen, dass meine Seitenschmerzen nicht von ihrer Plapperei kommen können 😉

Wieder zurück zum Spinningbike: ich fahre also mit gemütlichem Tempo dahin – und stelle fest es sind nur 116 Pulsschläge. Viel zu wenig! Ich will mich doch abreagieren und mich nicht in den Schlaf radeln. Also Tempo rauf, Widerstand hoch und Vollgas. Kam dann mit Mühe und Not auf 130 Schläge und bekam tatsächlich keine Luft… also nebenbei sprechen ging gar nicht.

Mein Mann meinte daraufhin, das liegt daran, weil es eine andere Belastung als das Laufen ist. Aber he – das kann doch nicht sein! Puls 130 = Puls 130 – oder etwa nicht? Wieso kann ich beim Spinning weder sprechen, noch schlucken noch atmen, wenn ich während dem Laufen ganze Romane erzählen könnte (und es oft auch tue, wenn ich zu Wort komme)?

Vor allem überlege ich mir folgendes: beim Laufen muss ich meine komplette Masse von stolzen 96 kg in Schwung bringen! Auf dem Spinningbike ist es nur ein lächerliches Schwungrad mit 18 kg – das schaff ich doch mit dem linken kleinen Zeh! Oder nicht? Verkehrte Welt.

Der Triathlon ist somit jedenfalls vorerst in weite Ferne gerückt.

 

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Autor: Judith Riemer

Ehemals diätgeschädigte Jo-Jo-Expertin mit einer riesigen Abneigung gegen Sport und Bewegung aller Art. Der Schrecken aller Turnlehrer und zuverlässige Einnahmequelle der Diätindustrie. Bis sich 2012 über Nacht alles änderte. Ein Bild im Traum und die Reise begann. Ich begann zu laufen, stellte meine Ernährung um und verlor im Laufe der Zeit rund 30 Kilo Übergewicht. Erfahrungsgemäß gehe ich als eine der letzten Läuferinnen ins Ziel, was mir den Spitznamen "Turtlerunner" einbrachte. Nach wie vor bin ich untalentiert in Sachen Sport, aber inzwischen liebe ich es, mich zu bewegen. Und weil du das auch kannst, schreibe ich hier und helfe dir, wo ich kann.

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