veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners

Tag 31 … und es läuft!

2 Kommentare

Dienstag, 1.5.2012

Uhrzeit: ca. 11.30 Uhr

Wetter: Sonne & Wolken, 17 Grad

Trainingsrhythmus: 6 min. Laufen/ 1,5 min. Gehen insgesamt 45 Minuten

Was für ein 1. Mai! Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Ziel. Vor lauter Feiertag hätte ich beinahe vergessen, dass heute ein Gang mehr eingelegt wird: statt 4 Minuten Laufen sind es ab heute 6 Minuten – statt 2 Minuten Gehpause nur noch 1,5 Minuten. Und es hat tatsächlich geklappt. Auf ebener Strecke hätte ich mir glatt noch 2-3 Minuten mehr zugetraut.

Aber wehe es kommt die leichteste Steigung, dann steigt auch der Puls, die Zunge wird immer länger und das Ziehen in Muskeln und Sehnen kommt einem vor, als läge man auf einer Streckbank (nicht, dass ich wirklich wüsste, wie sich das anfühlt). Durch kleine Steigungen beim heutigen Lauf am Waldsee bzw. ins Hinterland davon bekam ich heute meine noch nicht sichtbaren Muskeln ordentlich zu spüren. Mal sehen, ob morgen ein Muskelkater entsteht?

Bisher bin ich ja davon verschont worden. Was mich immer wieder irritiert, ist die Aussage, die in Laufbüchern und Magazinen oft steht: innerhalb der ersten 60 Minuten muss nichts getrunken werden. Es heißt, da braucht der Körper noch nichts, kann sich selbst versorgen, ohne dass Flüssigkeit von außen zugeführt wird.

Wieso klebt mir dann schon nach 7 min. 30 sec. (allerspätestens, oft schon früher) die Zunge am Gaumen? Ich krieg Schluckbeschwerden und fühle mich wie nach einem Lauf durch die Sahara. Ja und das alles in der ersten Viertelstunde.

Ich habe derzeit immer eine persönliche Wasserträgerin dabei, was aber spätestens beim Marathon dann nicht mehr funktionieren wird. Und was dann? Gehöre ich dann vielleicht auch zu diesen sportlichen Menschen, deren Körper sich in den ersten 60 Minuten selber versorgt? Wollen wir es hoffen. Und hoffentlich weiß das mein Körper dann auch.

 

 

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Autor: Judith Riemer

Ehemals diätgeschädigte Jo-Jo-Expertin mit einer riesigen Abneigung gegen Sport und Bewegung aller Art. Der Schrecken aller Turnlehrer und zuverlässige Einnahmequelle der Diätindustrie. Bis sich 2012 über Nacht alles änderte. Ein Bild im Traum und die Reise begann. Ich begann zu laufen, stellte meine Ernährung um und verlor im Laufe der Zeit rund 30 Kilo Übergewicht. Erfahrungsgemäß gehe ich als eine der letzten Läuferinnen ins Ziel, was mir den Spitznamen "Turtlerunner" einbrachte. Nach wie vor bin ich untalentiert in Sachen Sport, aber inzwischen liebe ich es, mich zu bewegen. Und weil du das auch kannst, schreibe ich hier und helfe dir, wo ich kann.

2 Kommentare zu “Tag 31 … und es läuft!

  1. lustig….ich hab auch angefangen zu joggen…bin heut fick und fertig…glaub ich brauch einen sport-BH..weiter so judith…suupi..:-)lg michi

    • hahaha…. sport-bh ist auf jeden fall ne wichtige sache 😉 na, klasse, dann hab ich ja einen mitstreiter was das joggen angeht. wer weiß, vielleicht läufst du ja auch mit am 7. oktober. es geschehen noch zeichen und wunder!

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