veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners


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Tag 61 Rumhängen ist nicht.

Donnerstag, 31.05.2012

Uhrzeit: ca. 19.15 Uhr
Wetter: bewölkt, 18 Grad

Trainingsrhythmus: 1 min. Gehen/ 15 min. Laufen insgesamt 40 Minuten

Heute wieder megalangsam und entspannt dahingejoggt. Ging super – die Pulsspitzen habe ich heute auch umgangen. War ganz einfach: ich hab nicht auf die Pulsuhr geschaut.

Die 15 Minuten krieg ich gut hin am Stück. Habe aber beschlossen, mich diese Woche ziemlich genau an die Zeiten zu halten:

DI 30 min.
DO 40 min.
SA 40 min.
SO 50 min.

Eigentlich haben wir ausgemacht, dass wir am Sonntag die 5 Kilometer von Lochau nach Bregenz laufen, um die Frauenlaufstrecke quasi auf Herz und Nieren zu testen. Die Strecke ist allerdings 100% Asphalt und das kenne ich bisher noch nicht. Mache mir nur ein wenig Sorgen um mein Knie, das derzeit auf jede Belastung ziemlich beleidigt reagiert.

Habe mich heute mit einer Kollegin über das Thema Motivation unterhalten.

Was genau bringt mich dazu, 4 x pro Woche bei jedem Wetter und teilweise trotz Schmerzen zu trainieren?
Was genau bringt genügend andere Menschen dazu, es nicht zu tun?
Und was müsste passieren, damit sie es vielleicht auch tun?

Was motiviert und bewegt euch?

Mein Motto lautet jedenfalls seit 61 Tagen:

Rumhängen ist nicht.

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Tag 60 …der Triathlon muss warten.

Ich habe ja heute eigentlich Ruhetag – chillige Phase – Verschnaufpause, wie immer man das nennen will. Jedenfalls 24 Stunden Schonzeit für Sehnen, Gelenke und Bänder.

Wie es der Zufall will, musste ich mich heute furchtbar aufregen – daher musste ich mich natürlich auch abreagieren und da ich weder einen Boxsack, noch Unmengen Schokolade zuhause habe (ich reagier mich ab, in dem ich Kalorien vernichte – entweder durch aufessen oder verbrennen – wie barbarisch!!), habe ich mich kurzerhand aufs Spinningbike gesetzt. Natürlich mit Pulsuhr.

Gewohnheitsmäßig liege ich beim Laufen so bei ca. 135 Schlägen durchschnittlich. Kann mich dabei aber super mit meiner Begleitung (meistens meine Mum) unterhalten. Ausnahme war gestern, als ich Seitenstechen bekam und sie dann meinte: „Vielleicht sollten wir nicht soviel reden“ – worauf ich dann entgegnete „ich rede doch gar nicht – du sprichst die ganze Zeit“. Hat sie dann auch eingesehen, dass meine Seitenschmerzen nicht von ihrer Plapperei kommen können 😉

Wieder zurück zum Spinningbike: ich fahre also mit gemütlichem Tempo dahin – und stelle fest es sind nur 116 Pulsschläge. Viel zu wenig! Ich will mich doch abreagieren und mich nicht in den Schlaf radeln. Also Tempo rauf, Widerstand hoch und Vollgas. Kam dann mit Mühe und Not auf 130 Schläge und bekam tatsächlich keine Luft… also nebenbei sprechen ging gar nicht.

Mein Mann meinte daraufhin, das liegt daran, weil es eine andere Belastung als das Laufen ist. Aber he – das kann doch nicht sein! Puls 130 = Puls 130 – oder etwa nicht? Wieso kann ich beim Spinning weder sprechen, noch schlucken noch atmen, wenn ich während dem Laufen ganze Romane erzählen könnte (und es oft auch tue, wenn ich zu Wort komme)?

Vor allem überlege ich mir folgendes: beim Laufen muss ich meine komplette Masse von stolzen 96 kg in Schwung bringen! Auf dem Spinningbike ist es nur ein lächerliches Schwungrad mit 18 kg – das schaff ich doch mit dem linken kleinen Zeh! Oder nicht? Verkehrte Welt.

Der Triathlon ist somit jedenfalls vorerst in weite Ferne gerückt.

 


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Tag 59 Fluch & Segen

Dienstag, 29.05.2012

Uhrzeit: ca. 19.30Uhr
Wetter: schön, sonnig, 20 Grad

Trainingsrhythmus: 15 min. Laufen/ 1 min. Gehen insgesamt 30 Minuten

So, ihr lieben Leser – ich möchte heute mal über Fluch und Segen einer Pulsuhr referieren. Gestern noch war ich hellauf begeistert davon. Heute bin ich es auch noch, aber dennoch etwas irritiert. Ich habe ja gelernt:

beim Training für Langstreckenläufe darauf achten, dass es keine Pulsspitzen gibt!

Punkt 1) Was ist eigentlich ein Langstreckenlauf? Für mich zählt dazu bereits der Weg vom Parkplatz zum Büro. Da müssten doch die 12 Kilometer eigentlich auch zählen, für die ich trainiere, oder?

Punkt 2) Was ist eine Pulsspitze? Ich bin nämlich ein Jojo-Pulser. Bei mir gibt es niemals einen konstanten Puls. Ich habe ja seit Tagen meine Pulsuhr um bei jeder nur denkbaren und undenkbaren Tätigkeit, wie zB auf der Toilette. Nun springt also mein Puls (der bei ruhiger Tätigkeit wie zB Sitzen eine Bandbreite von ca. 70 – 90 umfasst) so von 70 – 105 Schlägen innerhalb kürzester Zeit.

Was ist also in meinem Fall eine Pulsspitze? Aus irgendeinem Grund – den ich leider vergessen habe, der aber sehr fundiert war – versuche ich immer so zwischen 130 – 140 Schlägen zu halten beim Laufen. Und was passierte heute? Beim kleinsten Hügel war ich schon über 145 Schlägen. Also hab ich sofort gebremst (haha, ich wär fast umgefallen, denn eine Vollbremsung, wenn man eh schon kriecht ist gefährlich) und bin ins Gehen umgesattelt.

Das hat mich echt geärgert, weil es meine 15-Minuten-Laufphase kurz unterbrochen hat. Kurze Zeit später nochmal dasselbe – diesmal kletterte mein Jojo-Puls auf 157 Schläge pro Minute!

Also war die Trainingseinheit heute wie ein Stop&Go-Verkehr auf der Schneckenautobahn. Aber alles was zählt ist, dass ich Laufen war und in meinem Plan geblieben bin.

Gefuttert habe ich heute viel Obst, mittags Kartoffel-Gemüse-Salat und abends Nudeln mit Linsensoße – nicht zu vergessen eine vegane Nussecke heute vormittag, die hab ich bei dem doofen Bürotag aber auch echt gebraucht (ja, ich weiß, ich bin gut im Ausreden erfinden).

… und vor lauter stressigem Wochenanfang habe ich heute leider kein Foto für euch! 🙂


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Ich bin „gut“!!!

Heute ist ja Ruhetag laut meinem Trainingsplan.
Und da ja seit gestern meine Polar-Pulsuhr wieder in Betrieb ist, dachte ich mir, ich könnte heute mal den Fitness-Test im Ruhezustand machen… quasi Ruhepuls etc. messen und daraus leitet sich Polar dann den allgemeinen Trainingszustand ab und errechnet sich auch alle anderen Pulsbereich in denen ich trainieren soll.

Also heute morgen eine Runde mehr im Bett verbracht – nur diesmal mit umgeschnalltem Brustgurt und Uhr am Handgelenk. Die Zahlen sprangen von 57…60…64…62… und so weiter hin und her. Dauert ungefähr 5 – 7 Minuten. Und dann das Ergebnis:

38

Was das bedeutet? Wusste ich erst auch nicht so genau – aber darunter stand „gut“. Und ich weiß, dass ich das in den 4 Jahren, die ich diese Uhr besitze nicht ein einziges Mal geschafft habe, ich war meist bei „mittel“ bis „mies“. Die letzte Messung hab ich 2009 gemacht und da lag ich bei 25.

Und dann schenkte mir meine Pulsuhr noch einen Pokal auf dem Display, weil ich meine Trainingseinheiten diese Woche absolviert habe. Hätte nie gedacht, dass eine Pulsuhr so motivierend sein kann. Vor einigen Wochen wollte ich noch gar keine und heute kann ich sagen: Leute, kauft euch eine Pulsuhr!


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Tag 57

Sonntag, 27.05.2012

Uhrzeit: ca. 18.15 Uhr
Wetter: bewölkt, 18 Grad

Trainingsrhythmus: 12 min. Laufen/ 1 min. Gehen insgesamt 45 Minuten

Heute war es Zeit für einen Tapetenwechsel. Deswegen bin ich heute zum Trainieren mal wieder an den Waldsee gefahren.

Der Plan war folgendermaßen: 3 x rund um den Waldsee müssten etwa 4,5 Kilometer sein. Nur hatte ich dabei nicht bedacht, dass mir die Strecke bereits kurz nach Beginn des 2. Durchgangs sozusagen zum Hals heraushing. Im Kreis laufen ist sowas von BORING! Ich versteh die Typen nicht, die im Stadion eine Runde nach der andern rennen – wie ein Hamster im Rad. Mir reichten jedenfalls knappe 3 Runden um den Waldsee, um tödlich gelangweilt zu sein.

Der Puls blieb bei durchschnittlich 133 Schlägen – das ist soweit ok. Aber ich brauche auf jeden Fall Abwechslung was die Optik der Umgebung angeht. Akustisch gesehen ist der Waldsee klasse – Grillen und Frösche soweit das Ohr reicht.

HIER habe ich noch ein paar sehr gute Trainingstipps & Pläne für Halbmarathon und Marathon gefunden!

… und ab Dienstag geht es weiter mit 15 min. Laufen und 1 Min. Gehen!


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Tag 56 Hoffnungsschimmer

Samstag, 26.05.2012

Uhrzeit: ca. 18.45 Uhr
Wetter: schön, ca. 20 Grad

Trainingsrhythmus: 12 min. Laufen/ 1 min. Gehen insgesamt ca. 60 Minuten

Ein Hoffnungsschimmer am Horizont. Heute ging es wieder etwas besser. Habe die 5 km wieder geschafft (zwar in grottenschlechter Zeit, aber egal).

Und heute war es endlich soweit: das erste Mal mit Pulsuhr unterwegs – sehr interessant!
Bisher lief ich nur nach Gefühl und heute hatte ich sozusagen die Zahlen auf dem Schirm ^^
Mein Puls lag die meiste Zeit konstant zwischen 130 – 135 Schlägen pro Minute.

Dann kam allerdings eine kleine Steigung – und schwupps: mal flott 15 Schläge mehr und schon bist du raus aus der Zone des Grundlagenausdauertrainings. Das hat mich heute dazu bewogen, dass ich bei Steigung nicht gelaufen bin, sondern gegangen. Das hat funktioniert.

Meinem nach wie vor schmerzenden Knie rücke ich mit Schmerzsalbe, Lichttherapiegerät und Eisbeutel auf die Pelle. Und hoffe, das es funktioniert. Noch 2 Wochen bis zum Frauenlauf…


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Tag 54 Zeitlupe

Donnerstag, 24.05.2012

Uhrzeit: ca. 19.15 Uhr
Wetter: bewölkt, schwül

Trainingsrhythmus: 12 min. Laufen/ 1 min. Gehen insgesamt 45 – 50 Minuten

Die Kurzfassung: nicht so gut wie gewünscht & nicht so schlecht wie erwartet.

Das Knie plagt mich ja etwas… trotzdem zog ich heute los. Lief besser als erwartet. Allerdings habe ich das Gefühl, mich immer weiter zu verlangsamen. Vermutlich laufe ich bald rückwärts. Stell dir einen Läufer vor, der extreeeem langsam läuft. Also wirklich extrem langsam.

Und den versetzt du dann in Zeitlupe…. dann weißt du ungefähr, wie schnell ich laufe. Interessanterweise bin ich trotzdem noch schneller, als wenn ich tatsächlich gehe.

Die Hoffnung, beim Frauenlauf doch noch laufen zu können (statt zu walken), ist heute wieder etwas gestiegen. Andererseits werde ich so vernünftig sein und vorsichtshalber walken, wenn ich mir nicht 100% sicher bin, dass es funktioniert. Denn ich will meine Beine, Knie und den Rest fit halten für Oktober – na gut, fit WERDEN wär vielleicht treffender ausgedrückt.

Was mir auch langsam Gedanken macht: ich laufe zwischen 3 – 4 Stunden in der Woche (im Gegensatz zu 0 Stunden noch im März 2012), ernähre mich rein pflanzlich – und habe seit Beginn meines Trainings gerade mal schlappe 2 Kilo abgeworfen. Soll heißen, der Rucksack an Kilos, den ich mitschleppe ist noch mehr als gut gefüllt. Wieso tut sich da nix? Und jetzt soll mir keiner mit Muskelaufbau kommen – mag alles sein, aber niemand mit 25 kg Übergewicht baut innerhalb von 4-5 Wochen so schnell und viel Muskelmasse auf, dass er von seinem Übergewicht nicht runterkommt. Es geht mir dabei in erster Linie um meine Knie. Die würden sich sehr freuen, wenn der Rucksack etwas leichter wird…… aber gut, was nicht will, das will nicht.