veganmarathon

aus dem laufalltag eines turtlerunners

Tag 22

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Sonntag, 22.4.2012 (Tag 22)

Uhrzeit: 18.00 Uhr
Wetter: kalt und nass, ca. 4 Grad

Trainingsdauer: 2 min Gehen, 3 min. Laufen = gesamt 30 Minuten

Wann wird‘s eigentlich endlich mal Frühling? Das ist doch echt eine Zumutung, dieses Mistwetter. Aber da mich ja nichts aufhält, war ich natürlich auch heute beim ärgsten Wolkenbruch unterwegs – schließlich habe ich eine Mission 😉

Laufen ging eigentlich ganz gut. Knie haben leicht geschmerzt, aber alles gut auszuhalten und kein Vergleich zur Vorwoche. Bekam heute dann Besuch von Schwester und Schwager. Beides Läufer und das schon seit Jahrzehnten. Schwester hat schon den Halbmarathon geschafft, Schwager einen Triathlon…. Mehr muss ich wohl nicht sagen.

Da ich ja bekanntermaßen nicht ruhig sein kann wurde natürlich mein Marathon-Vorhaben schnell Gesprächsthema. Schwager meinte nur: „Mach du lieber weiter Musik – ich glaube, das kannst du besser als laufen“ (hatte ihm vorher grad was auf der Quetsche vorgespielt).

Sowas braucht man mir natürlich nicht 2 x sagen. Hab ihn dann drauf hingewiesen, dass er mich mal besser nicht unterschätzen sollte. Ich halte mich lieber an Che Guevara von dem folgendes Lebensmotto stammen soll:

„Seien wir realistisch. Versuchen wir das Unmögliche!“

Ha, der wird sich noch anschauen: Und wie ich da laufen werde! Manchmal ist eine Negativ-Motivation besser als jede nette Aufmunterung. Denn auch Trotz und Sturheit können gute Eigenschaften sein, wenn es darum geht, ein Ziel zu erreichen.

Und morgen erkläre ich euch, was ein Pacemaker ist…. Wusste nämlich bis heute gar nicht dass es das gibt geschweige denn was das mit Marathon zu tun hat.

Einen schönen Sonntagabend!

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Autor: Judith Riemer

Ehemals diätgeschädigte Jo-Jo-Expertin mit einer riesigen Abneigung gegen Sport und Bewegung aller Art. Der Schrecken aller Turnlehrer und zuverlässige Einnahmequelle der Diätindustrie. Bis sich 2012 über Nacht alles änderte. Ein Bild im Traum und die Reise begann. Ich begann zu laufen, stellte meine Ernährung um und verlor im Laufe der Zeit rund 30 Kilo Übergewicht. Erfahrungsgemäß gehe ich als eine der letzten Läuferinnen ins Ziel, was mir den Spitznamen "Turtlerunner" einbrachte. Nach wie vor bin ich untalentiert in Sachen Sport, aber inzwischen liebe ich es, mich zu bewegen. Und weil du das auch kannst, schreibe ich hier und helfe dir, wo ich kann.

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